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	<title>Kommentare zu: „Ich weiß, was du gestern Abend getwittert hast!“</title>
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	<description>Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz</description>
	<lastBuildDate>Sun, 27 May 2012 18:57:04 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Paula Schramm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Paula Schramm]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Aug 2009 20:59:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich stoße zwar recht spät auf den Artikel aber ich bilde mir ein doch etwas Neues beitragen zu können. Und zwar glaube ich, dass mir Twitter ein bischen das Gefühl gibt mit den Leuten denen ich folge in einem Raum zu sein. Das gilt natürlich nur für einen Bruchteil, aber zu wissen was sie tun was sie denken und wie sie auf was reagieren gibt mir einen Kontext um ihre Reaktionen auf meine Tweets zu verstehen so wie mir ihr Persönlicher Habitus Offline einen Kontext gibt um ihre Reaktionen einzuordnen. Mir gefällt auch das Model von Benni mit den Entstehungsphasen einer Idee.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich stoße zwar recht spät auf den Artikel aber ich bilde mir ein doch etwas Neues beitragen zu können. Und zwar glaube ich, dass mir Twitter ein bischen das Gefühl gibt mit den Leuten denen ich folge in einem Raum zu sein. Das gilt natürlich nur für einen Bruchteil, aber zu wissen was sie tun was sie denken und wie sie auf was reagieren gibt mir einen Kontext um ihre Reaktionen auf meine Tweets zu verstehen so wie mir ihr Persönlicher Habitus Offline einen Kontext gibt um ihre Reaktionen einzuordnen. Mir gefällt auch das Model von Benni mit den Entstehungsphasen einer Idee.</p>
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	<item>
		<title>Von: Antje Schrupp</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-173</link>
		<dc:creator><![CDATA[Antje Schrupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 09:14:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Katrin,
ja, du hast recht, das mit dem Ausprobieren per Mail funktioniert auch, allerdings doch noch einmal anders als im tatsächlichen präsenten Gegenüber. Da ist nämlich die Reaktion unmittelbarer. Per Mail bin ich auf jeden Fall vorsichtiger, sogar bei Leuten, die ich kenne, denn ich haeb es schon oft erlebt, dass z.B. in Mailinglisten große Streits aus einem anfänglichen Missverständnis oder aus einem falschen Zungenschlag entstanden sind, sogar unter Leuten, die sich eigentlich gut kennen. Um per Mail wirklich experimentelles ausprobieren zu können, muss ich schon ein großes Vertrauen haben, und es funktioniert dann auch nur im direkten Zweiergespräch  (also wirklich Mail), nicht in einem öffentlichen Forum wie Mailingliste oder Twitter oder Facebook, wo auch noch &quot;unbeteiligte&quot; Dritte mitlesen. In der &quot;Präsenz&quot; hingegen funktioniert es meiner Erfahrung nach auch mit größeren Gruppen von Frauen. Diese Internet-Gruppen-Gespräche brauchen meiner Erfahrung nach auch regelmäßige &quot;Push-ups&quot; durch &quot;echte&quot; Treffen, sonst plätschern sie irgendwann aus...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Katrin,<br />
ja, du hast recht, das mit dem Ausprobieren per Mail funktioniert auch, allerdings doch noch einmal anders als im tatsächlichen präsenten Gegenüber. Da ist nämlich die Reaktion unmittelbarer. Per Mail bin ich auf jeden Fall vorsichtiger, sogar bei Leuten, die ich kenne, denn ich haeb es schon oft erlebt, dass z.B. in Mailinglisten große Streits aus einem anfänglichen Missverständnis oder aus einem falschen Zungenschlag entstanden sind, sogar unter Leuten, die sich eigentlich gut kennen. Um per Mail wirklich experimentelles ausprobieren zu können, muss ich schon ein großes Vertrauen haben, und es funktioniert dann auch nur im direkten Zweiergespräch  (also wirklich Mail), nicht in einem öffentlichen Forum wie Mailingliste oder Twitter oder Facebook, wo auch noch &#8220;unbeteiligte&#8221; Dritte mitlesen. In der &#8220;Präsenz&#8221; hingegen funktioniert es meiner Erfahrung nach auch mit größeren Gruppen von Frauen. Diese Internet-Gruppen-Gespräche brauchen meiner Erfahrung nach auch regelmäßige &#8220;Push-ups&#8221; durch &#8220;echte&#8221; Treffen, sonst plätschern sie irgendwann aus&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Katrin</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-172</link>
		<dc:creator><![CDATA[Katrin]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 08:52:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Liebe Antje,
die Frage nach der Qualität einer Beziehung in Abhängigkeit davon, wie ich sie hauptsächlich führe, beschäftigt mich schon lange, ungefähr seit Mails die Briefe quasi und auch das Telefonieren fast abgelöst haben. Nun habe ich Kontakte per Mail, die ich ohne mailen nicht hätte, solche, die sich durch mailen besser halten lassen als ohne (vermutlich), usw. Diese Form zwischen Livekontakt, Gespräch etc und twittern gehört doch eigentlich in Deine Überlegung noch rein, oder? Zumindest wüsste ich gern, was herauskommt, wenn Du sie einbeziehst. Denn ich mache ähnliche Erfahrungen per Mail wie Du im Gespräch, ich schicke Sätze los und bin gespannt, wie sie wirken u. ä.
Liebe Grüße von Katrin]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Antje,<br />
die Frage nach der Qualität einer Beziehung in Abhängigkeit davon, wie ich sie hauptsächlich führe, beschäftigt mich schon lange, ungefähr seit Mails die Briefe quasi und auch das Telefonieren fast abgelöst haben. Nun habe ich Kontakte per Mail, die ich ohne mailen nicht hätte, solche, die sich durch mailen besser halten lassen als ohne (vermutlich), usw. Diese Form zwischen Livekontakt, Gespräch etc und twittern gehört doch eigentlich in Deine Überlegung noch rein, oder? Zumindest wüsste ich gern, was herauskommt, wenn Du sie einbeziehst. Denn ich mache ähnliche Erfahrungen per Mail wie Du im Gespräch, ich schicke Sätze los und bin gespannt, wie sie wirken u. ä.<br />
Liebe Grüße von Katrin</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Brunopolik</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-170</link>
		<dc:creator><![CDATA[Brunopolik]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Jul 2009 19:41:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten ist Simone Weil in meinem Leben aufgetaucht. Es war wohl ihr Hundertster, der sie mal wieder in die Medien brachte. Und es funkte sofort, denn dieses Denken und Leben ist für mich mehr als spannend. Und so stieß ich auf Antje Schrupp mit ihrer so ganz tollen Rezension des Buches: Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus aus dem Verlag Graswurzelrevolution, was ich mir ganz bestimmt anschaffen und lesen werde. Wer aber ist Antje Schrupp, fragte ich. Im heutigen Internetzeitalter ist es ein Klax, Umfassendes schnell zu erfahren. 

So entstand und entstehen bei mir Kontakte mit Leuten, die mich interessieren. Es bleibt dann aber offen, ob aus den Netzverbindung mehr wird. Bisher sind es Ausnahmen. Schließlich bin ich mit meiner Vita und meiner Poetry ein schwer verdaulicher Fall (Wie Simone Weil?). An S.W. interessiert mich vor allem das vielleicht komplementäre Verhältnis zur Sprache, sowie ihre Denkansätze zur Arbeiterbewegung, die heute ganz aktuell zu diskutieren sind. Interessant zu diesem Thema ist die Tetralogie &quot;Die Kinder des Sisyfos&quot; von Erasmus Schöfer, die ich gerade nach 2000 Seiten beenden konnte.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten ist Simone Weil in meinem Leben aufgetaucht. Es war wohl ihr Hundertster, der sie mal wieder in die Medien brachte. Und es funkte sofort, denn dieses Denken und Leben ist für mich mehr als spannend. Und so stieß ich auf Antje Schrupp mit ihrer so ganz tollen Rezension des Buches: Lebenserfahrung und Geistesarbeit. Simone Weil und der Anarchismus aus dem Verlag Graswurzelrevolution, was ich mir ganz bestimmt anschaffen und lesen werde. Wer aber ist Antje Schrupp, fragte ich. Im heutigen Internetzeitalter ist es ein Klax, Umfassendes schnell zu erfahren. </p>
<p>So entstand und entstehen bei mir Kontakte mit Leuten, die mich interessieren. Es bleibt dann aber offen, ob aus den Netzverbindung mehr wird. Bisher sind es Ausnahmen. Schließlich bin ich mit meiner Vita und meiner Poetry ein schwer verdaulicher Fall (Wie Simone Weil?). An S.W. interessiert mich vor allem das vielleicht komplementäre Verhältnis zur Sprache, sowie ihre Denkansätze zur Arbeiterbewegung, die heute ganz aktuell zu diskutieren sind. Interessant zu diesem Thema ist die Tetralogie &#8220;Die Kinder des Sisyfos&#8221; von Erasmus Schöfer, die ich gerade nach 2000 Seiten beenden konnte.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Michaela</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-169</link>
		<dc:creator><![CDATA[Michaela]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Jul 2009 07:58:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für mich ist das ein großer Unterschied, ob die Follower, die ich persönlich kenne, auch FreundInnen sind (die erfahren wenig essentiell Neues über mich, bleiben aber auch unangestrengte Weise upgedated darüber, was ich so treibe, denke, lese ...) oder ob sie - nennen wir sie mal - KollegInnen, also Frauen und Männer sind, die ich irgendwie aus Arbeitszusammenhängen etc. kenne, die aber sonst wenig von mir wissen und umgekehrt.

Da gibt&#039;s dann welche, wo sich durch Twitter bzw. Facebook (das vermischt sich ein bisschen in meiner Wahrnehmung) witzige neue Ebenen ergeben haben, die auch die 3D-Begegnungen verändern, zB insofern, dass wir jetzt leichter mal ins plaudern kommen, wenn wir uns sehen ...  und welche, wo ich eher so ein Gefühl hab wie Antje es von ihrer Kollegin schildert bzw. wo ich mir nicht so sicher bin, ob ich wirklich will, dass der oder die jetzt noch so einiges mehr von meinem Leben und Denken mitbekommt.

Da ist bei mir auch der Punkt, wo ich deutlich zwischen Twitter und FB unterscheide, denn natürlich würde ich die KollegIn X nicht auf Twitter blockieren wollen, aber als FB-Freundin würd ich sie zB eher nicht akzeptieren ... und entsprechend unterscheide ich auch unter den Infos, die ich hier oder dort poste.
Grob gesagt: Auf Twitter kommen Dinge, die ich zB auch in einen Vortrag einbauen würde, auf FB auch Sachen, die ich sonst FreundInnen bei einem Kaffee oder Bier erzähle - oder so ähnlich.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Für mich ist das ein großer Unterschied, ob die Follower, die ich persönlich kenne, auch FreundInnen sind (die erfahren wenig essentiell Neues über mich, bleiben aber auch unangestrengte Weise upgedated darüber, was ich so treibe, denke, lese &#8230;) oder ob sie &#8211; nennen wir sie mal &#8211; KollegInnen, also Frauen und Männer sind, die ich irgendwie aus Arbeitszusammenhängen etc. kenne, die aber sonst wenig von mir wissen und umgekehrt.</p>
<p>Da gibt&#8217;s dann welche, wo sich durch Twitter bzw. Facebook (das vermischt sich ein bisschen in meiner Wahrnehmung) witzige neue Ebenen ergeben haben, die auch die 3D-Begegnungen verändern, zB insofern, dass wir jetzt leichter mal ins plaudern kommen, wenn wir uns sehen &#8230;  und welche, wo ich eher so ein Gefühl hab wie Antje es von ihrer Kollegin schildert bzw. wo ich mir nicht so sicher bin, ob ich wirklich will, dass der oder die jetzt noch so einiges mehr von meinem Leben und Denken mitbekommt.</p>
<p>Da ist bei mir auch der Punkt, wo ich deutlich zwischen Twitter und FB unterscheide, denn natürlich würde ich die KollegIn X nicht auf Twitter blockieren wollen, aber als FB-Freundin würd ich sie zB eher nicht akzeptieren &#8230; und entsprechend unterscheide ich auch unter den Infos, die ich hier oder dort poste.<br />
Grob gesagt: Auf Twitter kommen Dinge, die ich zB auch in einen Vortrag einbauen würde, auf FB auch Sachen, die ich sonst FreundInnen bei einem Kaffee oder Bier erzähle &#8211; oder so ähnlich.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-168</link>
		<dc:creator><![CDATA[Benni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 20:33:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@Antje: Stimmt, das eigentliche entstehen der Idee passiert wo ganz anders. Bei mir vorzugsweise auf dem Klo, unter der Dusche oder auf dem Fahrrad.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Antje: Stimmt, das eigentliche entstehen der Idee passiert wo ganz anders. Bei mir vorzugsweise auf dem Klo, unter der Dusche oder auf dem Fahrrad.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Antje Schrupp</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-167</link>
		<dc:creator><![CDATA[Antje Schrupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 13:15:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[@benni deine Phasenunterteilung gefällt mir. Wobei ich die ersten beiden am interessantesten finde. Das Entstehen einer neuen Idee ist außerdem nochmal zwischen Inspiration und Überprüfung angesiedelt. 
@Claudia woher kommt dein eindruck? Hast du Erfahrung mit Twitter oder nur drüber gelesen?]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@benni deine Phasenunterteilung gefällt mir. Wobei ich die ersten beiden am interessantesten finde. Das Entstehen einer neuen Idee ist außerdem nochmal zwischen Inspiration und Überprüfung angesiedelt.<br />
@Claudia woher kommt dein eindruck? Hast du Erfahrung mit Twitter oder nur drüber gelesen?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Claudia</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-166</link>
		<dc:creator><![CDATA[Claudia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 11:17:23 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bei Twitter habe ich so ein seltsames Gefühl von Rückschritt in Punkto Kommunikation...D.h. War ich früher in der Schule und so beliebt, war ich also als Frau attraktiv und als Mann der &quot;tolle Hecht&quot; habe ich auch jetzt viele &quot;Twitter Freunden&quot;. Und wenn nicht, werden meine Gedanken (in Gegenteil zu Blogs) wieder mal völlig überhört, nicht gelesen...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Twitter habe ich so ein seltsames Gefühl von Rückschritt in Punkto Kommunikation&#8230;D.h. War ich früher in der Schule und so beliebt, war ich also als Frau attraktiv und als Mann der &#8220;tolle Hecht&#8221; habe ich auch jetzt viele &#8220;Twitter Freunden&#8221;. Und wenn nicht, werden meine Gedanken (in Gegenteil zu Blogs) wieder mal völlig überhört, nicht gelesen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Benni</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/07/10/%e2%80%9eich-weis-was-du-gestern-abend-getwittert-hast%e2%80%9c/#comment-164</link>
		<dc:creator><![CDATA[Benni]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 20:57:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es gibt Leute die ich online seit Jahren kenne und die ich gerne treffen würde und solche bei denen das nicht so ist - gerade weil ich sie kenne. Letzteres ist aber eher die Ausnahme. Die allermeisten die ich online gut kenne würde ich auch gerne mal treffen. Aber ist das nicht selbstverständlich?

Das was Du über die Entwicklung von neuen Gedanken Offline sagst, stimmt einerseits. Aber ich würde da vielleicht noch weiter differenzieren - mindestens was mich persönlich angeht: 

Phase 1: Inspiration - Das passiert besonders gut online, weil man sich da so schön treiben lassen kann und von ganz unterschiedlichen Seiten inspirieren lassen kann ohne sich gleich zu irgendwas committen zu müssen.

Phase 2: Erste Überprüfung: Das geht tatsächlich besonders gut im direkten Gespräch. Ich würde sogar sagen am Besten im Zweier- oder Dreiergespräch. Mehr Leute sind da eher hinderlich.

Phase 3: Veröffentlichung und detaillierte Diskussion: Das geht gut online. Wenn man da erst warten muss bis irgendeine Zeitschrift gedruckt wird wird man ja wahnsinnig. Mir ist es ein Rätsel wie das früher überhaupt ging ;-)

Phase 4: Verbreitung: Das geht wohl am Besten mit einer Kombination von Offline und Onlinemedien. Wer ein halbwegs sinnvolles Buch geschrieben hat, hat automatisch ein paar hundert Follower mehr bei Twitter. Wer ein paar Hundert Follower hat, wird wohl nur selten einen Workshop ohne Teilnehmer abhalten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Leute die ich online seit Jahren kenne und die ich gerne treffen würde und solche bei denen das nicht so ist &#8211; gerade weil ich sie kenne. Letzteres ist aber eher die Ausnahme. Die allermeisten die ich online gut kenne würde ich auch gerne mal treffen. Aber ist das nicht selbstverständlich?</p>
<p>Das was Du über die Entwicklung von neuen Gedanken Offline sagst, stimmt einerseits. Aber ich würde da vielleicht noch weiter differenzieren &#8211; mindestens was mich persönlich angeht: </p>
<p>Phase 1: Inspiration &#8211; Das passiert besonders gut online, weil man sich da so schön treiben lassen kann und von ganz unterschiedlichen Seiten inspirieren lassen kann ohne sich gleich zu irgendwas committen zu müssen.</p>
<p>Phase 2: Erste Überprüfung: Das geht tatsächlich besonders gut im direkten Gespräch. Ich würde sogar sagen am Besten im Zweier- oder Dreiergespräch. Mehr Leute sind da eher hinderlich.</p>
<p>Phase 3: Veröffentlichung und detaillierte Diskussion: Das geht gut online. Wenn man da erst warten muss bis irgendeine Zeitschrift gedruckt wird wird man ja wahnsinnig. Mir ist es ein Rätsel wie das früher überhaupt ging <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Phase 4: Verbreitung: Das geht wohl am Besten mit einer Kombination von Offline und Onlinemedien. Wer ein halbwegs sinnvolles Buch geschrieben hat, hat automatisch ein paar hundert Follower mehr bei Twitter. Wer ein paar Hundert Follower hat, wird wohl nur selten einen Workshop ohne Teilnehmer abhalten.</p>
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