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	<title>Kommentare zu: Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten</title>
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	<description>Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz - von Antje Schrupp</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Feb 2012 09:39:34 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Astrid</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/10/26/das-ende-der-demokratie-wie-wir-sie-kannten/#comment-659</link>
		<dc:creator><![CDATA[Astrid]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Nov 2009 12:27:42 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen!

von Chräcker:
&quot;Früher wurden Männer dazu erzogen, daß sie alles wissen. Frauen wurde „anerzogen“, daß sie eh erst mal nichts wissen (brauchen). Deswegen arbeite ich als „Kursleiter“ viel lieber mit Frauen. Männer wissen nämlich freilich auch nix, reden aber laufend Unsinn rein, weil sie ja eben alles „wissen müssen“ – Frauen hören lieber erst mal zu. Und bauen dann wirkliches Wissen auf.&quot;

Wie wahr, wie wahr! Was passiert, wenn 3 junge Männer und eine junge Frau an eine schwierige Matheaufgabe lösen sollen? Die Männer reden erst einmal, was sie alles rumrechnen. Darstellen, darstellen, darstellen. Auch wenn gar keine Ahnung besteht. (Das stelle ich mir wirklich stressig vor und da fände ich als Außenstehende eine Männerbefreiung angebracht.) Dann, die Frau hat die Lösung. Drei Leute reden, warum das nicht so zu rechnen sei. Und ob man denn den Rechenweg demokratisch finden könne. Letztendlich schreiben die Männer ab von der Frau. Anerkennung schieben sich die Männer gegenseitig zu für ihre elaborierte Überlegung, fernab der Lösung wohlgemerkt. Anerkennung an die Frau für ihre Leistung gibt es keine. Folgewoche? Keiner knüpft an die Erfahrung ihres heißen Hirns an. Sie hat eine Intuition?, nee, erst einmal fachsimpeln unter Seinesgleichen...

(naja, Einzelfallszenarien, aber subjektiv *dauernerv*)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen!</p>
<p>von Chräcker:<br />
&#8222;Früher wurden Männer dazu erzogen, daß sie alles wissen. Frauen wurde „anerzogen“, daß sie eh erst mal nichts wissen (brauchen). Deswegen arbeite ich als „Kursleiter“ viel lieber mit Frauen. Männer wissen nämlich freilich auch nix, reden aber laufend Unsinn rein, weil sie ja eben alles „wissen müssen“ – Frauen hören lieber erst mal zu. Und bauen dann wirkliches Wissen auf.&#8220;</p>
<p>Wie wahr, wie wahr! Was passiert, wenn 3 junge Männer und eine junge Frau an eine schwierige Matheaufgabe lösen sollen? Die Männer reden erst einmal, was sie alles rumrechnen. Darstellen, darstellen, darstellen. Auch wenn gar keine Ahnung besteht. (Das stelle ich mir wirklich stressig vor und da fände ich als Außenstehende eine Männerbefreiung angebracht.) Dann, die Frau hat die Lösung. Drei Leute reden, warum das nicht so zu rechnen sei. Und ob man denn den Rechenweg demokratisch finden könne. Letztendlich schreiben die Männer ab von der Frau. Anerkennung schieben sich die Männer gegenseitig zu für ihre elaborierte Überlegung, fernab der Lösung wohlgemerkt. Anerkennung an die Frau für ihre Leistung gibt es keine. Folgewoche? Keiner knüpft an die Erfahrung ihres heißen Hirns an. Sie hat eine Intuition?, nee, erst einmal fachsimpeln unter Seinesgleichen&#8230;</p>
<p>(naja, Einzelfallszenarien, aber subjektiv *dauernerv*)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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		<title>Von: Antje Schrupp</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/10/26/das-ende-der-demokratie-wie-wir-sie-kannten/#comment-624</link>
		<dc:creator><![CDATA[Antje Schrupp]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 15:41:46 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://antjeschrupp.com/?p=918#comment-624</guid>
		<description><![CDATA[Hallo Cornelia, danke für den Hinweis. Hier ist übrigens der genaue Link (inzwischen steht nämlich auf der Startseite der Mädchenmannschaft schon was anderes) http://maedchenmannschaft.net/die-unscheinbare-heldin/]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Cornelia, danke für den Hinweis. Hier ist übrigens der genaue Link (inzwischen steht nämlich auf der Startseite der Mädchenmannschaft schon was anderes) <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-unscheinbare-heldin/" rel="nofollow">http://maedchenmannschaft.net/die-unscheinbare-heldin/</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Cornelia Roth</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/10/26/das-ende-der-demokratie-wie-wir-sie-kannten/#comment-623</link>
		<dc:creator><![CDATA[Cornelia Roth]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 14:57:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://antjeschrupp.com/?p=918#comment-623</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Antje,
mir kommt es vor wie ein Spiel: mal ist die Bundeskanzlerin &quot;kein guter Kanzler&quot; (genau!), weil sie &quot;nicht führt&quot;, wie man es gewöhnt ist, mal wird aber auch fast bewundernd ein ganz anderer Stil festgestellt, der tatsächlich Hoffnung auf weibliche Differenz anklingen läßt. So bekam Angela Merkel vor etwa einem Jahr in der SZ mehrmals das Label, sie mache Politik &quot;wie eine gute Hausfrau&quot;. Allerdings gab es ja in der Finanzkrise mehrmals laut den Ruf, die Frauen müßten mehr in die offiziellen Ämter, denn dann wäre nicht so viel in den Sand gesetzt worden. Ich erinnere mich, dass Du in einem Deiner Artikel darauf etwa so reagiert hast, hier würde versucht, die Frauen für dieses Wirtschaftssystem zu funktionalisieren. Ich denke, es wird mal mehr, mal weniger was dazwischen sein.
Barbara Streidl hat ganz passend dazu einen Artikel geschrieben, der Angela Merkel als &quot;stille Heldin&quot; beleuchtet  in www.maedchenmannschaft.de.
Herzlichen Gruß!]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Antje,<br />
mir kommt es vor wie ein Spiel: mal ist die Bundeskanzlerin &#8222;kein guter Kanzler&#8220; (genau!), weil sie &#8222;nicht führt&#8220;, wie man es gewöhnt ist, mal wird aber auch fast bewundernd ein ganz anderer Stil festgestellt, der tatsächlich Hoffnung auf weibliche Differenz anklingen läßt. So bekam Angela Merkel vor etwa einem Jahr in der SZ mehrmals das Label, sie mache Politik &#8222;wie eine gute Hausfrau&#8220;. Allerdings gab es ja in der Finanzkrise mehrmals laut den Ruf, die Frauen müßten mehr in die offiziellen Ämter, denn dann wäre nicht so viel in den Sand gesetzt worden. Ich erinnere mich, dass Du in einem Deiner Artikel darauf etwa so reagiert hast, hier würde versucht, die Frauen für dieses Wirtschaftssystem zu funktionalisieren. Ich denke, es wird mal mehr, mal weniger was dazwischen sein.<br />
Barbara Streidl hat ganz passend dazu einen Artikel geschrieben, der Angela Merkel als &#8222;stille Heldin&#8220; beleuchtet  in <a href="http://www.maedchenmannschaft.de" rel="nofollow">http://www.maedchenmannschaft.de</a>.<br />
Herzlichen Gruß!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Chräcker</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/10/26/das-ende-der-demokratie-wie-wir-sie-kannten/#comment-622</link>
		<dc:creator><![CDATA[Chräcker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:04:27 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://antjeschrupp.com/?p=918#comment-622</guid>
		<description><![CDATA[Hach, welch angenehmer Artikel.

Ich leide, vielleicht auch wegen einer persönlichen Übersäuerung, immer mehr an dem (Nicht)-Kommunikationsstil im Netz. Da kommt ein Artikel, der auch jede Menge &quot;vielleicht&quot; und &quot;es könnte ja auch sein&quot; etc bei sich selbst (also in diesem Fall bei Dir) zuläßt, sehr recht als Balsam.

Sehr nett Dein (Zitatanfang): &quot;vielleicht ist das ein eher „weibliches“ Verständnis von Beziehung. Dass ich mich gerade auch für solche Leute interessiere und mich von ihnen angezogen fühle, die auf den ersten Blick gar nicht zu mir passen, in die Fremden, die Anderen. Vielleicht suchen Männer sich eher diejenigen Freunde, Gattinnen, Liebhaber aus, von denen sie keinen Widerspruch oder Infragestellen ihrer bisherigen Positionen fürchten müssen.&quot; (Zitatende)

Da würden die Männer (ich bin ja auch einer) sicherlich nun hektisch abwinken - aber erklären würde es einiges.

Früher wurden Männer dazu erzogen, daß sie alles wissen. Frauen wurde &quot;anerzogen&quot;, daß sie eh erst mal nichts wissen (brauchen). Deswegen arbeite ich als &quot;Kursleiter&quot; viel lieber mit Frauen. Männer wissen nämlich freilich auch nix, reden aber laufend Unsinn rein, weil sie ja eben alles &quot;wissen müssen&quot; - Frauen hören lieber erst mal zu. Und bauen dann wirkliches Wissen auf. (jaja, von Ausnahmen abgesehen, hier lesende Männer inbegriffen....)

Ich finde nicht so sehr bei den neuen sozialen Netzwerkzeugen die Trennung des privaten zum nicht privaten kritisch, zumal ich das auch nicht so sehe. Gerade hier im Netz macht man ja alles zu einem öffentlichen &quot;Ding&quot;. Vielmehr entwickelt das Netz die Leute zu klassischen Leserbriefschreiber, die (jaja, ich auch) Tag und Nacht erzürnte &quot;Sauerrei&quot; rufende Leserbriefe schreiben. Meinungen müssen in 140 Zeichen passen, sich auf Sichtweisen anderer einlassend wird mit &quot;quoten&quot; verwechselt und vor einer guten Einschätzung kommt das setzen von Kategorien. Die gegen mich, wir gegen die.

Am Rande: ob das mehr ablichten von Frau Merkel an ihrem Geschlecht liegt, wird sich vielleicht erst nach ein oder zwei weiteren Bundeskanzlern zeigen. Vielleicht liegts auch daran, daß eben immer mehr Fotos für &quot;Aussagen&quot; genommen werden, als es früher war. Herr Schröder wurde ja auch nicht wenig ab gelichtet, und gefühlt in mehr &quot;Stimmungsposen&quot; als Herr Kohl. Da wäre auch schon eine Änderung zu sehen, die sich jetzt nur fortsetzt. (wie gesagt: könnte(!) sein)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hach, welch angenehmer Artikel.</p>
<p>Ich leide, vielleicht auch wegen einer persönlichen Übersäuerung, immer mehr an dem (Nicht)-Kommunikationsstil im Netz. Da kommt ein Artikel, der auch jede Menge &#8222;vielleicht&#8220; und &#8222;es könnte ja auch sein&#8220; etc bei sich selbst (also in diesem Fall bei Dir) zuläßt, sehr recht als Balsam.</p>
<p>Sehr nett Dein (Zitatanfang): &#8222;vielleicht ist das ein eher „weibliches“ Verständnis von Beziehung. Dass ich mich gerade auch für solche Leute interessiere und mich von ihnen angezogen fühle, die auf den ersten Blick gar nicht zu mir passen, in die Fremden, die Anderen. Vielleicht suchen Männer sich eher diejenigen Freunde, Gattinnen, Liebhaber aus, von denen sie keinen Widerspruch oder Infragestellen ihrer bisherigen Positionen fürchten müssen.&#8220; (Zitatende)</p>
<p>Da würden die Männer (ich bin ja auch einer) sicherlich nun hektisch abwinken &#8211; aber erklären würde es einiges.</p>
<p>Früher wurden Männer dazu erzogen, daß sie alles wissen. Frauen wurde &#8222;anerzogen&#8220;, daß sie eh erst mal nichts wissen (brauchen). Deswegen arbeite ich als &#8222;Kursleiter&#8220; viel lieber mit Frauen. Männer wissen nämlich freilich auch nix, reden aber laufend Unsinn rein, weil sie ja eben alles &#8222;wissen müssen&#8220; &#8211; Frauen hören lieber erst mal zu. Und bauen dann wirkliches Wissen auf. (jaja, von Ausnahmen abgesehen, hier lesende Männer inbegriffen&#8230;.)</p>
<p>Ich finde nicht so sehr bei den neuen sozialen Netzwerkzeugen die Trennung des privaten zum nicht privaten kritisch, zumal ich das auch nicht so sehe. Gerade hier im Netz macht man ja alles zu einem öffentlichen &#8222;Ding&#8220;. Vielmehr entwickelt das Netz die Leute zu klassischen Leserbriefschreiber, die (jaja, ich auch) Tag und Nacht erzürnte &#8222;Sauerrei&#8220; rufende Leserbriefe schreiben. Meinungen müssen in 140 Zeichen passen, sich auf Sichtweisen anderer einlassend wird mit &#8222;quoten&#8220; verwechselt und vor einer guten Einschätzung kommt das setzen von Kategorien. Die gegen mich, wir gegen die.</p>
<p>Am Rande: ob das mehr ablichten von Frau Merkel an ihrem Geschlecht liegt, wird sich vielleicht erst nach ein oder zwei weiteren Bundeskanzlern zeigen. Vielleicht liegts auch daran, daß eben immer mehr Fotos für &#8222;Aussagen&#8220; genommen werden, als es früher war. Herr Schröder wurde ja auch nicht wenig ab gelichtet, und gefühlt in mehr &#8222;Stimmungsposen&#8220; als Herr Kohl. Da wäre auch schon eine Änderung zu sehen, die sich jetzt nur fortsetzt. (wie gesagt: könnte(!) sein)</p>
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		<title>Von: Christoph Fleischer</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2009/10/26/das-ende-der-demokratie-wie-wir-sie-kannten/#comment-621</link>
		<dc:creator><![CDATA[Christoph Fleischer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Oct 2009 11:02:52 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Hallo Antje Schrupp, ich habe aus Zeitgründen nicht bis zum Ende gelesen, aber ich meine auch, dass man in der Politik durchaus auch die Kandidatur von Frauen inzwischen bewusst einsetzt, um Stimmen zu ziehen. Besonders deutlich war das bei der Europakandidatin der FDP.
Hier ein kleiner Gruß:
&quot;Fesseln will man uns am eignen Heerde!
Unsre Sehnsucht nennt man Wahn und Traum
Und das Herz, dies kleine Klümpchen Erde
Hat doch für die ganze Schöpfung Raum.&quot;
Annette von Droste-Hülshoff, Ende Februar 1816, also mit 19 Jahren.
Christoph Fleischer]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Antje Schrupp, ich habe aus Zeitgründen nicht bis zum Ende gelesen, aber ich meine auch, dass man in der Politik durchaus auch die Kandidatur von Frauen inzwischen bewusst einsetzt, um Stimmen zu ziehen. Besonders deutlich war das bei der Europakandidatin der FDP.<br />
Hier ein kleiner Gruß:<br />
&#8222;Fesseln will man uns am eignen Heerde!<br />
Unsre Sehnsucht nennt man Wahn und Traum<br />
Und das Herz, dies kleine Klümpchen Erde<br />
Hat doch für die ganze Schöpfung Raum.&#8220;<br />
Annette von Droste-Hülshoff, Ende Februar 1816, also mit 19 Jahren.<br />
Christoph Fleischer</p>
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