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	<title>Kommentare zu: Feminists should think big: Über Feminismus und Neoliberalismus</title>
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	<description>Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz</description>
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		<title>Von: Morrie</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2010/02/06/feminists-should-think-big-uber-feminismus-und-neoliberalismus/#comment-7077</link>
		<dc:creator><![CDATA[Morrie]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 13:53:44 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Dahinter steckt wahrscheinlich sehr viel Wahrheit. Darauf wiesen aber schon früher manche hin, bspw. Erich Fromm, der der Ansicht war, daß Frauen versuchen sollten eine Art &quot;Anti-Macht&quot; aufzubauen statt sich an den Machtstrukturen zu beteiligen.
Ein anderer, der heute darauf hinweist, ist Hans-Peter Waldrich in dem Buch &quot;Perfect Body&quot;. Er vertritt die These, das der Körper heute zu einem Ding wird, das man besitzt und &quot;verkaufen&quot; muss. Die heutigen propagierten Schönheitsideale beinhalten die Abwertung bzw. vll eher die Nivellierung des weiblichen Körpers - der bei Models eher androgyne als weibliche Züge annimmt. &quot;Dicksein&quot; ist ein Stigma, weil schwabbelig und damit verbunden &quot;ohne Kontrolle&quot; über den eigenen Körper und somit auch keine erbrachte Leistung über/durch den Körper.

Der Körper soll auf Leistung getrimmt werden - und die Menschen sollen Leistung für die Wirtschaft bringen. Wurden Frauen früher ausschließlich auf ihre Gebärfähigkeit reduziert, sollen sie heute ausschließlich Karriere machen, sich in ein männlich dominiertes System integrieren, indem die Entscheidung zu Schwangerschaft und Kindern eben eher zum Nachteil wird. Am Ende dieser Wirtschaftsform steht die Singlegesellschaft, weil die Menschen sich nicht um Mitmenschen kümmern dürfen, sondern sich auf Arbeit, Arbeit und Arbeit konzentrieren sollen.
Um es kurz zu machen: Frauen sollen in die Wirtschaft integriert werden, weil das die Gesamtleistung vll steigert. Aber ist die permanente Verfügbarkeit ALLER für die Wirtschaft/Arbeit wirklich das, was wir wollen?

Ich glaube, da ist viel falsch gelaufen. Der Artikel geht in die richtige Richtung und ist ein sehr wichtiger Hinweis auf ein Problem, das alle betrifft und nicht durch &quot;institutionellen&quot; Feminismus a la Familienministerin gelöst werden kann.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dahinter steckt wahrscheinlich sehr viel Wahrheit. Darauf wiesen aber schon früher manche hin, bspw. Erich Fromm, der der Ansicht war, daß Frauen versuchen sollten eine Art &#8220;Anti-Macht&#8221; aufzubauen statt sich an den Machtstrukturen zu beteiligen.<br />
Ein anderer, der heute darauf hinweist, ist Hans-Peter Waldrich in dem Buch &#8220;Perfect Body&#8221;. Er vertritt die These, das der Körper heute zu einem Ding wird, das man besitzt und &#8220;verkaufen&#8221; muss. Die heutigen propagierten Schönheitsideale beinhalten die Abwertung bzw. vll eher die Nivellierung des weiblichen Körpers &#8211; der bei Models eher androgyne als weibliche Züge annimmt. &#8220;Dicksein&#8221; ist ein Stigma, weil schwabbelig und damit verbunden &#8220;ohne Kontrolle&#8221; über den eigenen Körper und somit auch keine erbrachte Leistung über/durch den Körper.</p>
<p>Der Körper soll auf Leistung getrimmt werden &#8211; und die Menschen sollen Leistung für die Wirtschaft bringen. Wurden Frauen früher ausschließlich auf ihre Gebärfähigkeit reduziert, sollen sie heute ausschließlich Karriere machen, sich in ein männlich dominiertes System integrieren, indem die Entscheidung zu Schwangerschaft und Kindern eben eher zum Nachteil wird. Am Ende dieser Wirtschaftsform steht die Singlegesellschaft, weil die Menschen sich nicht um Mitmenschen kümmern dürfen, sondern sich auf Arbeit, Arbeit und Arbeit konzentrieren sollen.<br />
Um es kurz zu machen: Frauen sollen in die Wirtschaft integriert werden, weil das die Gesamtleistung vll steigert. Aber ist die permanente Verfügbarkeit ALLER für die Wirtschaft/Arbeit wirklich das, was wir wollen?</p>
<p>Ich glaube, da ist viel falsch gelaufen. Der Artikel geht in die richtige Richtung und ist ein sehr wichtiger Hinweis auf ein Problem, das alle betrifft und nicht durch &#8220;institutionellen&#8221; Feminismus a la Familienministerin gelöst werden kann.</p>
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		<title>Von: Nichole</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2010/02/06/feminists-should-think-big-uber-feminismus-und-neoliberalismus/#comment-1082</link>
		<dc:creator><![CDATA[Nichole]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 05:02:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Incredible. antjeschrupp.com is great.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Incredible. antjeschrupp.com is great.</p>
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		<title>Von: Mario H.</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2010/02/06/feminists-should-think-big-uber-feminismus-und-neoliberalismus/#comment-843</link>
		<dc:creator><![CDATA[Mario H.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:42:34 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Interessant. Dass Feminismus sich originär links positionierte, war mir absolut nicht klar. Ich hatte eher gedacht, dass sich der Feminismus mit den Linken, Grünen etc. zusammentat, weil der gesellschaftliche Anspruch der Gleichberechtigung und der Umbau zu einer hierarchiefreieren Gesellschaft im Fokus stand.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant. Dass Feminismus sich originär links positionierte, war mir absolut nicht klar. Ich hatte eher gedacht, dass sich der Feminismus mit den Linken, Grünen etc. zusammentat, weil der gesellschaftliche Anspruch der Gleichberechtigung und der Umbau zu einer hierarchiefreieren Gesellschaft im Fokus stand.</p>
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		<title>Von: Schaut mal &#8230; Feminismus und Neoliberalismus &#171; drei Hälften</title>
		<link>http://antjeschrupp.com/2010/02/06/feminists-should-think-big-uber-feminismus-und-neoliberalismus/#comment-831</link>
		<dc:creator><![CDATA[Schaut mal &#8230; Feminismus und Neoliberalismus &#171; drei Hälften]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 17:08:12 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[[...] wieder vermehrt stellen müssen, wie Antje Schrupps Überlegungen zum Verhältnis von Feminismus und Neoliberalismus deutlich aufzeigen. Was zum [...]]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] wieder vermehrt stellen müssen, wie Antje Schrupps Überlegungen zum Verhältnis von Feminismus und Neoliberalismus deutlich aufzeigen. Was zum [...]</p>
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