Monat: Mai 2011
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Dann bist du eben gefickt. Über Sexualität und Gewalt
Dass es in der westlichen Ideengeschichte eine ziemliche Konfusion im Bezug auf das Verhältnis von Sexualität und Gewalt gibt, und zwar bis heute, ist in der Berichterstattung über die Anklage gegen Dominique Strauss-Kahn erneut deutlich geworden. Ein Großteil der medialen Berichterstattung von taz bis Spiegel hat den Vorwurf, er habe eine Hotelangestellte vergewaltigt, unter die Rubrik „Sexaffäre“ einsortiert (hier…
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Gegen. Standpunkte. Zum Kongress „Jenseits des Wachstums“
Am vergangenen Wochenende war ich in Berlin beim Attac-Kongress „Jenseits des Wachstums“. Über ein so großes Ding mit rund 2000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern kann man kaum allgemeine Aussagen treffen, denn man bekommt ja selbst immer nur einen kleinen Ausschnitt mit. Ich war am Freitag beim Eröffnungsabend, am Samstag als Mitdiskutantin auf zwei Podien und wollte…
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Rape is always about power and domination; it is sexualized violence.
Im Zusammenhang mit der Strauss-Kahn Affäre und der Berichterstattung dazu habe ich mich doch sehr gehörig darüber gewundert, dass unsere Qualitätsmedien von taz bis Spiegel auch heute noch allen Ernstes der Meinung sind, dass Vergewaltigung und Sex irgendwie dasselbe sind. Oder doch zumindest so eng verwandt, dass man in Überschriften das eine durchaus mal für…
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Die „radikal-feministische Matriarchatsbewegung“ im Shitstorm
Oh je, die „radikal-feministische Matriarchatsbewegung“ hat sich am vergangenen Wochenende zu einem Kongress in St. Gallen getroffen – und die Schweizer Medien liefen zu Panik auf. „Vorträge und spirituelle Rituale“ hielten „die siebzigjährige“ Heide Göttner-Abendroth und „ihre radikal-feministische Bewegung“ ab, und das Ganze wurde von der Stadt St. Gallen auch noch mit der unglaublichen Summe…
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Genderdiskurse sind nicht objektiv. Und das ist gut so.
Bei Diskussionen über Frauen und Männer, den Feminismus und die Welt stört es mich sehr, wenn darüber gesprochen wird wie über das Wachstum der Butterblume oder die Konstruktionspläne eines Automotors – also sachlich, distanziert, „objektiv“. So als seien Frauen, Männer und die Geschlechterdifferenz ein „Thema“, das von irgendwelchen ExpertInnen „wissenschaftlich“ untersucht, analysiert und kategorisiert werden…