Monat: Juni 2012
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Alles, was ich machen muss, ist nichts kaputt
Seit der unvergleichliche Kwai Chang Caine in einer Kung Fu-Folge neulich die Frage „What are your ambitions?“ mit einem schlichten „I have no ambitions“ beantwortete, geht mir das im Kopf herum. Keine Ambitionen haben. Yeah. Wie schön.
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Wenn Markenexperten unsanft geweckt werden
Ist es ein Trend? Ich glaube schon. Gerade mal einen Tag hat es gedauert, bis die Lufthansa ihre dümmliche Super-Women-Partnercard-Aktion wieder einstellen musste, nachdem Anatol Stefanowitsch vorgestern darüber gebloggt hat, Anke Domscheit-Berg dann über Twitter die Medien aufforderte, darüber zu berichten, und sich die Nachricht dann in gewohnter Geschwindigkeit über Blogs, Tweets und Zeitungsartikel durchs Internet…
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Alltäglicher Wahnsinn: Das Leben einer berufstätigen Mutter
Eines der größten Mysterien unserer Zeit ist für mich die Tatsache, dass immer noch so viele Kinder geboren werden. Seit ich mich vor ein paar Jahren intensiver mit dem demografischen Wandel beschäftigt habe, ist mir klar geworden, dass die Kinderzahlen pro Frau keineswegs ständig sinken, wie als Annahme immer so im Zeitgeist herumwabert. Im Prinzip…
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Rummoserer und Fixer mag ich beide nicht
Gestern spülte mir das Internet wieder mal einen dieser kulturpessimistischen Zeitungsartikel auf den Bildschirm, in denen jemand über den Verfall der Sitten lamentiert, über das Internet, das uns alle ausspioniert, darüber, dass wir alle sowieso Idioten sind, weil wir die Welt nicht genauso düster sehen, wie er, über die Tugendwächter überall, die Gutmenschen, die alles,…
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Frauen sind mehr als weiblich sozialisierte Personen
Seit einiger Zeit verbreitet sich die Angewohnheit, Frauen nicht mehr als solche, sondern als „weiblich sozialisierte Personen“ zu bezeichnen. Ich empfinde das als ein Ärgernis, zuweilen sogar als Beleidigung.
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Die Sache mit der „platonischen Liebe“
Selten versagt Wikipedia so grandios wie bei dem Versuch, zu erklären, was platonische Liebe ist. Und das ist ja auch nicht einfach zu verstehen: Schließlich hängt die Liebe bei Platon ganz klar mit dem Eros zusammen – also mit körperlicher Erregung, mit Sex – während gleichzeitig im Alltags-Sprachgebrauch unter „platonischer Liebe“ Liebe ohne Sex und Berührung verstanden…
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Warum Moral im Gesundheitssystem nicht hilft
Heute stolperte ich über einen Artikel, in dem beklagt wird, dass offenbar viele Operationen heute eher aus betriebswirtschaftlichen denn aus medizinischen Gründen durchgeführt werden.
