Kein weiblicher “Messias” in Sicht

Mit “Messias-Faktor” hat der Spiegel den gegenwärtigen Höhenflug Barack Obamas im Rennen um die demokratische Präsident/inn/en-Kandidatur treffend umschrieben. Der US-amerikanische Vorwahlkampf ist nämlich für eine feministische Analyse von großer Bedeutung: Die “weiße Frau” und der”schwarze Mann” kandidieren für dieselbe Partei, ihre Programme unterscheiden sich praktisch gar nicht voneinander. Aus der drohenden Niederlage Hillary Clintons können wir so einiges über die symbolische Politik der Frauen lernen:

http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-2-105.htm

Kein weiblicher “Messias” in Sicht

Mit “Messias-Faktor” hat der Spiegel den gegenwärtigen Höhenflug Barack Obamas und die drohende Niederlage von Hillary Clinton im Rennen um die demokratische Präsident/inn/en-Kandidatur treffend umschrieben. Jedenfalls können wir daraus einiges über die symbolische Politik der Frauen lernen. Die hat nämlich unter anderem mit dem Problem zu tun, dass es eine weibliche Form von “Messias” nciht gibt:
http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-2-105.htm

Paul Verhoeven will Woodhulls Leben weiterhin verfilmen

Regisseur Paul Verhoeven (Basic Instinct) will weiterhin das Leben von Victoria Woodhull verfilmen! In einem Interview mit der Süddeutschen sagt er: “Ich habe das in den USA versucht mit einem Projekt, an dem ich parallel zu “Black Book” arbeitete, einem Film über Victoria Woodhull, die in den siebziger Jahren des 19. Jahrhunderts in New York lebte. Sie war Prostituierte, dann Feministin – und Präsidentschaftskandidatin. Zudem war sie in den größten Sexskandal jener Zeit verwickelt. Die Einzige, die daran Interesse hatte, war Nicole Kidman. Ich werde dieses Projekt weiterverfolgen, auch wenn die Bush-Administration die USA noch puritanischer gemacht hat . . . Vielleicht muss ich auf einen neuen Präsidenten warten, um den Film machen zu können.” – Na, der nächste Präsident (oder die nächste Präsidentin) kommt ja nun bald. Drücken wir dem Projekt die Daumen…
Zum Artikel: http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/372/113259/3/

PS: Am Montag, 4. Februar, war in der Süddeutschen Zeitung ein großer Artikel über Victoria Woodhull. Leider steht er nicht im Netz, aber vielleicht könnt Ihr ihn ja doch besorgen…

Sex Wars – der neue Roman von Marge Piercy

Marge Piercy hat in ihrem neuen Roman “Sex Wars” (leider bisher nur auf Englisch) das Leben der Victoria Woodhull fulminant erzählt und verwoben mit der Geschichte der amerikanischen Frauenbewegung (und ihrer Protagonistin Elizabeth Cady-Stanton), dem fanatischen Anti-Sex-Warrior Anthony Comstock und einer (fiktiven) jüdischen Einwanderin, die sich tapfer durch das New York des 19. Jahrhundert schlägt. Ein echter Lesetipp!