Konditionen (faq)

Meine Vorträge kosten in aller Regel Geld, es wird also ein Honorar vereinbart. Zusätzlich zu diesem Honorar, das von Fall zu Fall unterschiedlich hoch ausfallen kann, kommen für die Veranstalterinnen noch folgende Kosten hinzu:

  • Eine Anreisepauschale in Höhe des Preises einer DB-Fahrkarte 2. Klasse (Flexpreis) von Frankfurt/Main aus zum dem Veranstaltungsort nächstgelegenen DB-Zug-Bahnhof. Diese Pauschale wird zum Honorar auf meiner Rechnung hinzu addiert, das heißt, ich lege kein Bahnticket vor (ich besitze eine Bahncard 100). Ich berechne grundsätzlich den vollen Ticketpreis, weil sich in der Höhe des Bahnpreises auch der zeitliche Aufwand für meine Anreise ausdrückt, d.h. die Anreisepauschale ist kein Ersatz für tatsächlich entstandene Fahrtkosten, sondern Bestandteil meines Honorars. Sollte es aus abrechnungstechnischen Gründen gewünscht sein, dass ich einen Teil meines Rechnungsbetrags als Reisekosten geltend mache, bin ich dazu gerne bereit den Richtlinien der jeweiligen Organisation entsprechend. Wenn demnach allerdings nur ein geringerer Betrag erstattet wird als die Kosten eines Bahntickets 2. Klasse, erhöht sich mein Vortragshonorar um diesen Differenzbetrag.
  • Den Transport vom nächstgelegenen DB-Zug-Bahnhof (nicht Busbahnhof!) zum Veranstaltungsort organisieren die Veranstalterinnen. Kosten, die mir dabei eventuell entstehen (zum Beispiel für Taxifahrten), stelle ich zusätzlich in Rechnung. Wenn es nicht zu umständlich und zeitlich machbar ist, fahre ich auch gerne mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ich behalte mir aber vor, dies vor Ort je nach Witterung, Gepäck, Tagesform etc. zu entscheiden.
  • 19 % Umsatzsteuer auf den Gesamtbetrag meiner Rechnung.
  • Hotelübernachtung möglichst in Bahnhofsnähe.
  • Dieses Angebot umfasst nicht die Verschriftlichung meines Vortrags oder sonst eine Form der Dokumentation. Dies muss gesondert vereinbart und ggfs. honoriert werden.

Noch ein Wort an die kleinen NGOs, Vereine, feministischen Gruppen unter euch, die vielleicht finden, dass das viel Geld ist: Das mag stimmen, aber macht es bitte nicht zum Argument in Honorarverhandlungen. Ehrenamtliches Engagement ist etwas Feines, und es gibt viele Projekte, in denen ich mich bereits ehrenamtlich engagiere. Bevor Ihr mich bittet, euch ein günstigeres Angebot zu machen oder auf Spesen zu verzichten, weil ihr ein kleines Projekt ohne finanzielle Mittel seid, fragt euch bitte Folgendes: Wie wahrscheinlich ist es, dass ich euch etwas spenden oder mich ehrenamtlich für euer Projekt engagieren möchte? Das ist es nämlich, was Ihr mich dann fragt. Ich könne mich gerne fragen, ob ich euch etwas schenken will. Aber bitte, bitte, verpackt diese Frage nicht in die Form von Honorarverhandlungen – das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

(PS: Eine gute Antwort, falls man nicht genug Geld auftreiben kann, ist: „Schade, dein Preis ist uns zu teuer. Er ist zwar total angemessen, aber wir können uns das leider nicht leisten – vielleicht später einmal“)