Die beste Familie gibt es nicht!

Die jüngste Brigitte-Studie hat es gezeigt: Der Kinderwunsch von Frauen ist nach wie vor hoch. Die bekannten gesellschaftlichen Hürden bewirken jedoch, dass Frauen in der Realität viel weniger Kinder bekommen, als sie eigentlich wollen. Ein großes Hindernis dabei ist die sinkende Kinderlust der Männer. Mehr als ein Viertel der jungen Männer will ein Leben ohne Kinder. Das stellt uns vor große Herausforderungen. Wichtig ist, dass wir schleunigst unser Familienbild verändern. Keine Ideale mehr, sondern eine pragmatische Förderung einer ganzen Vielfalt von Möglichkeiten des familiären Zusammenlebens. Meine ich. Mehr dazu in meinem neuen Artikel: “Die beste Familie gibt es nicht!” -
http://www.antjeschrupp.de/die_beste_familie.htm

Wie können wir dem Bösen begegnen?

In ihrem philosophischen Text “Verfluchen, beten, nicht fragen” denkt Annarosa Buttarelli über eine Praxis von Frauen nach, das Böse in seinen Tod zu begleiten, anstatt es mit der Kraft des Guten heilen zu wollen. Der Text stammt aus einem neuen Aufsatzband der Philosophinnengemeinschaft “Diotima” in Verona. Dorothee Markert hat ihn aus dem Italienischen ins Deutsche übersetzt: http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-3-106.htm

Vätern einen Platz geben

Eines der wichtigsten Themen im Zusammenhang mit neuen Beziehungen zwischen den Geschlechtern sind die Verhandlungen über die Rollen innerhalb der Familie. Es ist unübersehbar, dass überkommene patriarchale Väterkonzepte schon lange ihre Überzeugungskraft eingebüßt haben. Doch was tritt an ihre Stelle? Leider bleiben auch die neuen Väterkonzepte bislang vielfach unglaubwürdig und führen zu allerhand Problemen, vor allem dann, wenn sie mit einer Schwächung der mütterlichen Position einhergehen – zahlreiche Fallbeispiele dazu haben Anita Heiliger und Eva-K. Hack in ihrem Sammelband „Vater um jeden Preis?“ zusammengetragen. Im Widerspruch zu einer verbreiteten Haltung, die Vatersein und Muttersein einfach in einem egalitär-geschlechtsneutralen „Elternsein“ aufzulösen versucht, meint Andrea Günter, dass die Position des Vaters auch in nachpatriarchalen Zeiten nicht mit der Mutter identisch ist: „Die Frage der Vaterschaft ist eine andere Frage als die der Mutterschaft. Die Aufgabe, Vätern einen Platz zu geben, ist eine eigenständige Aufgabe und bleibt eine eigene Anstrengung.“ Zu den dafür notwendigen Debatten leistet sie mit ihrem Büchlein „Vätern einen Platz geben“ einen wesentlichen Beitrag. Eine Leseempfehlung: http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-7-110.htm