Bücher
Was wäre wenn? Über das Begehren und die Bedingungen weiblicher Freiheit. (Rezensionen)
Feminismus, so könnte man sagen, ist eine Bewegung mit offenem Ausgang, die nicht auf ein bestimmtes Ziel hinläuft. Dies wird unweigerlich Konflikte mit sich bringen, mit Männern ebenso wie mit anderen Frauen. Die innere Freiheit, das Selbstbewusstsein und den Mut, das zu tun, kann keine Gleichstellung, kein Gesetz, keine Frauenbeauftragte den Frauen geben. Diese Freiheit hängt vielmehr ganz entscheidend davon ab, welches Verhältnis eine Frau zu anderen Frauen und zu ihrem eigenen Frausein hat … Was also kommt nach der Gleichstellung? Antje Schrupp geht große Themen leicht verständlich an. Themenauswahl: – Weiblichkeit – Abschied von der »Guten Mutter: Mutterschaft und Freiheit – Das Müssen: Über die Pflicht – Warum wir nicht mehr monogam sind und das nicht so schlimm ist – Konkurrenz – Brauchen wir „Große Frauen“? Historische Frauenforschung (Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach 2009, 16,90 Euro) www.antjeschrupp.de/was_waere_wenn
Methusalems Mütter. Chancen des demografischen Wandels
Es droht keine demografische Katastrophe – es sei denn, man wollte die nachhaltige Gesundheit der Bevölkerung als Defizit begreifen. Dieses Buch erläutert Statistiken und Prognosen und deckt verbreitete Irrtümer auf. Vor allem aber zeigt es, ausgehend von der Freiheit der Frauen, welche gesellschaftliche Rolle alten Menschen zukommen könnte. Denn die gestiegene Lebenserwartung und damit die Veralterung der Bevölkerung ist eine Chance für uns alle. (Ulrike Helmer Verlag 2007, 16,90 Euro). Mehr: www.antjeschrupp.de/methusalems-muetter
Das Aufsehen erregende Leben der Victoria Woodhull
Sie war ein Mädchen aus der Unterschicht, aber sie wollte hoch hinaus: Victoria Woodhull (1838-1927), Feministin, Sozialistin, Wall-Street-Brokerin und Spiritistin, war die erste Frau, die für die Präsidentschaft der USA kandidierte. Und das im Jahr 1872! Mit ihrer Forderung nach freier Liebe, ihrem unkonventionellen Lebensstil und ihrer Kompromisslosigkeit stellte sie eingefahre Wege in Frage – und wäre deshalb beinahe in Vergessenheit geraten… (Ulrike Helmer Verlag 2002, 18 Euro). Mehr: www.victoriawoodhull.de
Zukunft der Frauenbewegung
Die Frauenbewegung ist nicht auf staatliche Förderung angewiesen, um lebendig zu bleiben. Vielmehr gründet weibliche Freiheit auf dem Spiel zwischen Begehren und Autorität und ist so Ausgangspunkt feministischen Aktiv-Werdens, das die Welt verändert hat – und auch weiterhin verändern wird (Christel Göttert Verlag 2004, 5 Euro; 2. Auflage 2008). Mehr: www.antjeschrupp.de/frauenbewegung
Nicht Marxistin und auch nicht Anarchistin
Vier Frauen, die versuchten, im 19. Jahrhundert Feminismus und Sozialismus zu verbinden, stehen im Mittelpunkt dieses Buches: Die Französinnen Virginie Berbet und André Léo, die Russin Elisabeth Dmitrieff und die US-Amerikanerin Victoria Woodhull. Sie schwammen in ihrer Zeit gegen den Strom – doch ihre Ideen für eine freie Gesellschaft sind bis heute aktuell (Ulrike Helmer Verlag 1999, 29,95 Euro). Mehr: www.antjeschrupp.de/internationale
Liebe zur Freiheit, Hunger nach Sinn
Flugschrift über Weiberwirtschaft und den Anfang der Politik. Ulrike Wagener, Dorothee Markert, Antje Schrupp und Andrea Günter, Christel Göttert Verlag 1999. Mehr: www.flugschrift.de
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Virginie Barbet. Une Lyonnaise dans l’Internationale
Französische Übersetzung des Kapitels über Virginie Barbet aus „Nicht Marxistin und auch nicht Anarchistin“. Atelier de Creation Libertaire, Lyon 2009.
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Bücher von mir herausgegeben:
Weibliche Spiritualität und politische Praxis
Dass Mystik nichts Weltabgewandtes ist, zeigt dieser Band am Beispiel von Margarete Porete, Teresa von Avila, Therèse de Lisieux und Simone Weil. Von mir ist die Einleitung. Ingeborg Nordmann, Antje Schrupp u.a. (Hg): Weibliche Spiritualität und politische Praxis, Christel Göttert-Verlag 2004.

Texte der weiblichen philosophischen Gemeinschaft “Diotima” aus Verona
Wichtige Texte der italienischen Philosophinnen Luisa Muraro, Chiara Zamboni, Diana Sartori, Annarosa Buttarelli, Wanda Tommasi u.v.a., erstmals ins Deutsche übersetzt und herausgegeben von Dorothee Markert, Andrea Günter und Antje Schrupp. Der „grüne“ Band (Die Welt zur Welt bringen) wurde von den Herausgeberninen um eigene Beiträge ergänzt, die das Denken der „Italienerinnen“ im deutschen Kontext vermitteln.
- Diotima u.a.: Die Welt zur Welt bringen
- Diotima: Jenseits der Gleichheit
(beide Ulrike Helmer-Verlag, Königstein 1999)
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Bücher mit Beiträgen von mir:
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Netzwerke – Begegnungen auf Zeit. Hg. von Arndet Ahlers-Niemann und Edeltrud Freitag-Becher, EHP-Verlag Andreas Kohlhage, Bergisch-Gladbach 2011. Darin von mir: Jenseits von Mainstream und Nische. Das Internet als Plattform für politische Vermittlungsarbeit.
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Soziale Bewegungen und Social Media. Handbuch zum Einsatz von Web 2.0. Hrsg. von Thomas Kreiml und Hans Christian Voigt, ÖGB-Verlag, Wien 2011. Darin von mir: Jenseits von Mainstream und Nische. Das Internet als Plattform für politische Vermittlungsarbeit. Mehr: www.sozialebewegungen.org
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Begegnungen feindlicher Brüder: Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus in der Geschichte der sozialistischen Bewegung. Hrsg. von Philippe Kellermann, Unrast-Verlag, Münster 2011. Darin von mir: „Weder Marxistinnen noch Anarchistinnen. Die ‘Frauenfrage’ und der Sozialismus im 19. Jahrhundert. (Rezension von Gabriel Kuhn)
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Sich in Beziehung setzen. Die Weltsicht der Freiheit in Bezogenheit
Wie sähe eine Wirtschaft aus, die Care-Arbeit einkalkuliert? Wie eine Politik, die auf Vermittlung setzt statt auf “Parteien”? Ein interdisziplinärer Aufsatzband plädiert für eine neue Weltsicht der Freiheit in Bezogenheit. Ina Praetorius (Hg): Sich in Beziehung setzen. Ulrike Helmer-Verlag 2005.
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Aufbruch ins Alter
Ein Lese-, Denk- und Praxisbuch, . Darin ein Beitrag von mir: “Ein Plus, kein Minus. Für eine bewusste Beziehungskultur zwischen den Generationen.” Carmen Rivuzumwami und Stefanie Schäfer-Bossert (Hg): „Aufbruch ins Alter“, Kohlhammer 2008, 19,90 Euro
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Von wegen von gestern! Der Lebenskunst großer Frauen begegnen
Welche Haltungen ermöglichen es, das eigene Leben in die Hand zu nehmen, gut mit sich umzugehen und die Welt zum Guten zu verändern? Die Autorinnen dieses Bandes begeben sich in eine lebendige Auseinandersetzung mit zwölf beeindruckenden und gleichermaßen streitbaren Persönlichkeiten. Sie beschreiben, was sie an diesen fasziniert, und auch, was sie befremdet. In meinem Beitrag beschäftige ich mich mit Hannah Arendt. Außerdem gibt es darin Texte über Hildegard von Bingen, Clara von Assisi, Elisabeth von Thüringen, Marguerite Porete, Johanna von Orleans, Teresa von Avila, Maria Ward, Madeleine delbrel, Astrid Lindgren, Sophie Scholl und Dorothee Sölle. (Schwabenverlag, 112 Seiten, 13,90 Euro)
Das F-Wort: Feminismus ist sexy
Verführt Feminismus Frauen zu Karriere und Kinderlosigkeit? Ignoriert er die “nackten Tatsachen” der Biologie? Ist er ungeil und männerfeindlich? Die Beiträge dieses Bandes nehmen Klischees auseinander und stellen zukunftsweisende Ideen für Frauen und Männer vor. Mirja Stöcker (Hg): Das F-Wort. Feminismus ist sexy, Ulrike Helmer-Verlag 2007.
Reichtum für Alle? Das Buch zum Grundeinkommen
Darin von mir: “Grundeinkommen zwischen Selbstverwirklichung und traditioneller Hausarbeit”. Werner Rätz u.a. (Hg.), Paul Zsolnay Verlag 2007.
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Frauen – Autorität – Pädagogik
Darin von mir: “Im Gespräch mit Pädagoginnen: Erfahrungen mit der Pädagogik der sexuellen Differenz in Deutschland.” Andrea Günter (Hg): Frauen – Autorität – Pädagogik. Theorie und reflektierte Praxis. Ulrike Helmer Verlag, 2006.
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Maria liest – das heilige Fest der Geburt
Darin von mir: “Die Wirtin. Zum Sozialgefüge der Geburt” in: Andrea Günter (Hg): Maria liest – das heilige Fest der Geburt. Christel Göttert-Verlag, 2004.
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Ins Machbare entgrenzen
Darin von mir: „Blicke in andere Welten. Frauen und Science Fiction” in: Kirsten Beuth u.a. (Hg): Ins Machbare entgrenzen. Utopien und alternative Lebensentwürfe von Frauen, Centaurus 2004.
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Das Geschlecht der Zukunft. Darin von mir: Jenseits von Autonomie und Widerstand oder: Was ist eine politische Tat? Weibliches Begehren und Weltveränderung, in: Sybille Becker, Gesine Kleinschmit, Ilona Nord und Gury Schneider-Ludorf (Hg): Das Geschlecht der Zukunft: Frauenemanzipation udn Geschlechtervielfalt, Kohlhammer, Köln 2000.
Religion und Terror. Darin von mir: „Gibt es eine weibliche Bedeutung von Terror und Krieg?“ In: Hubertus Lutterbach und Jürgen Manemann: Religion und Terror. Stimmen zum 11. September aus Christentum, Islam und Judentum. Aschendorf Verlag, Münster 2002.
Wie sie wurden, was sie sind. Darin von mir: „Die unerhörten Stimmen der Frauen – Elisabeth Gössmann“ und „Die Bibel mit den Augen einer Frau befragen – Elisabeth Schüssler-Fiorenza“ in: Lothar Bauerochse und Klaus Hofmeister (Hg): Wie sie wurden, was sie sind. Zeitgenössischen Theologinnen und Theologen im Portrait, GTB, Gütersloh 2001.
Nicht nur fromme Wünsche. Philipp Jakob Spener neu entdeckt. Darin von mir: „Kein Revolutionär – Speners Theologie als Reaktion auf die Zeitgeschichte“, Spener-Verlag, Frankfurt 2000.
Von der Sehnsucht. Darin von mir: „Sehnsucht nach der Fremde und dem Abenteuer“. In: Norbert Sommer (Hg): Von der Sehnsucht – Entwürfe. Wichern-Verlag, Berlin 1999.
Und hier gibt es weitere Veröffentlichungen von mir (Zeitungsartikel, Radiosendungen, Rezensionen…) http://www.antjeschrupp.de/veroeffentlichungen

