Hier erzähle ich, warum ich es geschrieben habe und worum es geht.

Booklaunch am 5.3.2026 im Literaturforum Brechthaus in Berlin mit Stefanie Lohaus
Rezensionen

„Schrupp ist seit vielen Jahren eine der klügsten feministischen Stimmen in Deutschland. … Einerseits legt Schrupp darin ihre Kerngedanken dar darüber, was Feminismus ist: nämlich Liebe zur Freiheit, spezifisch zur weiblichen, die dieser Liebe deshalb besonders bedarf, weil sie historisch nicht existent war und bis heute fragil bleibt. Andererseits bietet sie eine überzeugende Diagnose der aktuellen Lage als „postpatriarchal“. Catherine Newmark im Deutschlandfunk „Neue Bücher“, 11.2.2026 (pdf)
„Zuerst, sagt die junge Feministin, mit der ich über Antje Schrupps gerade erschienenes Buch spreche, sei sie etwas irritiert gewesen: über die Sprache, die so anders sei, als sie es aus feministischen Texten kenne, und ein wenig auch über das Postulat: „Man kann das Frausein unmöglich definieren…“ Sie hätte sich wohl hier eher ein klares Bekenntnis gewünscht wie „Transfrauen sind Frauen.“ Aber dann, sagt sie, habe die Lektüre sie „abgeholt“. Am schönsten fand sie das Kapitel „Beziehungen“ und am besten habe ihr gefallen, dass das Buch Mut mache, statt den gegenwärtigen Zustand nur zu beklagen.“ Jutta Pivecka auf „beziehungsweise weiterdenken“, 2.3.2026.
«Postpatriarchales Chaos» ist eine spannend zu lesende und kluge Diagnose der gegenwärtigen Zeit. Schrupp verbindet theoretische Überlegungen aus Gender Studies und Gesellschaftsanalyse mit Beobachtungen aus Politik und Alltag. Dabei vermeidet sie einfache Antworten, sondern schaut genau und kritisch hin, auch auf die Frauenbewegung. Und sie verliert ihren Optimismus nicht. Im Abschlusskapitel «Politik für die Zukunft» formuliert sie Perspektiven für einen nachhaltigen Feminismus, ohne den die Freiheit aus ihrer Sicht nicht zu haben sei.“ Veronika Bonilla Gurzeler auf reformiert.info.
„Ich teile Schrupps Ansicht, dass auf den bürgerlichen Staat kein Verlass ist und wir uns von unten und kollektiv organisieren müssen. Mein Unten und mein Kollektiv sind – im Gegensatz zu ihrem – allerdings materialistisch begründet und bedürfen einer klassenbewussten und intersektionalen Organisierung statt informeller Netzwerke und ein auf Begehren gegründetes Imaginieren.“ Kaputtzig auf Instagram, Ende Februar 2026
„Mit High Heels hat man keine Standfestigkeit“ | Interview mit Katrin Gottschalk, taz, 21.2.2026.
Gespräche
Den Feminismus als eine Bewegung im Fluss und nicht als Institution begreifen. | Gespräch mit Beate Stölzel auf Freie-Radios.de.
Dreht sich die Welt rückwärts, wenn es um Frauenrechte geht? | Radio-Interview mit Verena Fiebiger im BR über das postpatriarchale Chaos, 6.3.2026.
Das Patriarchat abschaffen | Talk auf der Bühne von Deutschlandfunk Kultur auf der Leipziger Buchmesse mit mir und Yade Yasemin Önder, 21.3.2026.
„Gleichstellung ist gescheitert, wir brauchen neue Wege“ | Interview mit Valérie Eiseler in der Frankfurter Rundschau, 13.3.2026.
Bro-Culture: Über Brüder, die Gott spielen | Gespräch mit Johanna di Blasi im “Himmel und Erdung”-Podcast auf reflab.ch, 14.3.2026.
Das postpatriarchale Chaos der Piraten überwinden | Gespräch mit Kurt-Helmuth Eimuth vom Podcast Conny und Kurt, Video, 13.3.2026.
Gott und die Welt – „Wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern“, NDR-Gespräch mit Ann-Kathrin Brenke, 7.3.2026.
Interview im Magazin für Geschlechtergerechtigkeit, Buch des Monats, 24.3.2026.