Ich habe den Fotobeweis vom Verlag, dass mein neues Buch „Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern“ gedruckt ist, jetzt müssen nur noch erste Bücher es auf dem Postweg bis zu mir schaffen.

Ich freu mich schon auf die Debatten darüber, ob man das so sagen kann, „postpatriarchal“, als ob das Patriarchat wirklich zu Ende wäre und so weiter, aber ich bin trainiert, denn diese Diskussionen habe ich vor dreißig Jahren schon einmal geführt.
Damals war ich frisch bekehrte Feministin und interviewte die italienische Philosophin Luisa Muraro vom Mailänder Frauenbuchladen, die die Idee in die Welt gesetzt hatte. Das Interview habe ich dann sogar dem Hessischen Rundfunk verkaufen können und glücklicherweise habe ich es im Internet abgespeichert statt auf meinem Computer, deshalb ist es heute noch nachlesbar.
Den Text, in dem Luisa Muraro diese Idee, dass das Patriarchat womöglich schon zu Ende ist und wir es nur noch nicht gemerkt haben, erstmals formuliert hat, gibt es inzwischen in deutscher Übersetzung in unserem Forum Beziehungsweise Weiterdenken.
Und dann erschien vor einigen Tagen noch sehr passend ein wunderschöner kluger Text von Milo Probst über den Mailänder Frauenbuchladen und das Ende des Patriarchats, und auch er ist erstaunt über die in der Tat erstaunliche Aktualität dieser nun eben schon dreißig Jahre alten Debatten. Aber lest selbst.
Das ist sozusagen die Vorgeschichte, und mein Sequel über den aktuellen Stand des postpatriarchalen Chaos gibt es dann ab 11. Februar im Buchhandel!

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