Schlagwort: Judith Butler
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Betrauerbare und Unbetrauerbare – Judith Butlers Rede zum Adornopreis
Gerade habe ich mal kurz interessehalber die News durchgeklickt, um zu sehen, was die etablierten Medien so über die Veranstaltung gestern in der Pauslkirche zur Übergabe des Adornopreises an Judith Butler schreiben – und obwohl es natürlich eigentlich nicht wirklich überraschend ist, bin ich dann immer wieder doch überrascht über die Flachheit der Berichterstattung. Nicht…
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Judith Butler und die Geschlechterdifferenz
Als prä-butlersche Feministin konnte ich mit der Idee des „Queer-Feminismus“ nie viel anfangen. In meinem letzten Blogpost stellte ich die These auf, dass die Art und Weise der Rezeption von Judith Butlers Denken an den deutschsprachigen Universitäten mit dazu beigetragen hat, die Kommunikation zwischen „Altfeministinnen“ und „Jungfeministinnen“ zu erschweren. Da ist es ein lustiger Zufall,…
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Rassismus und Homophobie. Einige Gedanken zu Judith Butler und dem CSD
Die Diskussionen über Judith Butlers Ablehnung des CSD-Zivilcourage-Preises (hier ein Video von ihrer Rede) berühren einen Punkt, der mich schon länger beschäftigt. Und zwar die Tendenz, dass politische Debatten, gerade unter Linken, häufig auf eine gewisse Konkurrenz darum hinauslaufen, wer die radikalere Theorie und die korrekteste Analyse der Situation liefert. Das führt dann leicht zu…
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Warum ich nicht queer bin. Eine autobiografische Annäherung.
Ich bin eine Prä-Butlersche Feministin. Das heißt, ich habe meine Vorstellungen davon, was es bedeutet, Frau und frei zu sein, im Wesentlichen ausgebildet, bevor 1990 Judith Butlers Buch „Das Unbehagen der Geschlechter“ erschien und die feministische Theoriearbeit in Deutschland in eine Richtung wendete, die ich nicht mitvollzogen habe. Bis vor kurzem war das für mich kein…