Islamfeindlichkeit in Deutschland wissenschaftlich durchleuchtet

Dass sich in Deutschland zunehmend Islamfeindlichkeit breitmacht, dürfte nicht mehr zu übersehen sein – und sie ist im übrigen deutlich ausgeprägter als in anderen europäischen Ländern, selbst wenn es dort, wie etwa in Frankreich, sogar mehr reale soziale Konflikte gibt, die sich „islambezogen“ interpretieren ließen. Hier zum Beispiel eine aktuelle Studie darüber, wie sich Muslim_innen immer mehr in Deutschland integrieren, während unter Deutschen die Vorurteile wachsen. Die Frankfurter Soziologin Naime Cakir hat die Entstehungsgeschichte des „Feindbild Islam“ jetzt wissenschaftlich untersucht und nachgezeichnet. Dabei macht sie sich auch über die Terminologie Gedanken. Handelt es sich bei antimuslimischen Ressentiments um „Rassismus“? Diese Frage haben Benni und ich ja auch in unserem letzten Podcast diskutiert. Um Rassismus im klassischen – biologischen – Sinn handelt es sich nicht, auch nicht um „Islamophobie“ (denn es ist keine Krankheit, sondern eine politische Position), auch nicht um „Fremdenfeindlichkeit“, denn es geht ja gerade nicht um „Fremde“, sondern um Konflikte innerhalb der deutschen Gesellschaft. Cakir sieht einen wichtigen Grund für die aktuelle

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