In Italien gibt es ein neues „Sottosopra“

In diesen Tagen veröffentlichen die Frauen des Mailänder Frauenbuchladens ein neues „Sottosopra“. Mit diesen programmatischen Flugschriften (Sottosopra heißt in etwa: „drunter und drüber“ oder auch: „das untere nach oben bringen“) mischen sie sich schon seit Jahren immer wieder in den politischen Diskurs ein, etwa mit dem „grünen“ Sottosopra (Mehr Frau als Mann) oder dem „roten“ Sottosopra (Das Patriarchat ist zu Ende), die beide auf Deutsch übersetzt sind. Das neue Sottosopra heißt „Stell dir vor, dass die Arbeit….“, und wird mit der Beobachtung eingeleitet, „dass der Gleichheitsdiskurs an allen Ecken und Enden hinkt und uns der Feminismus nicht mehr reicht“. Ihr Ausgangspunkt ist, dass auch wenn Frauen im Arbeitsleben noch nicht 100-prozentig „gleichberechtigt“ sind, sie doch inzwischen genug Erfahrungen gesammelt haben, um eine Bilanz zu ziehen: nicht nur darüber, wie weit sie „gekommen“ sind (im Vergleich zu den Männern), sondern auch darüber, was ihnen an der Erwerbsarbeit, so wie sie ist, nicht gefällt. Ich habe das Sottosopra letzte Woche gelesen und finde

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