Staatsfeminismus und Care Revolution

Betreuungsgeld und Ehegattensplitting sind schlecht, Quotenregelungen und betriebliche „Vereinbarkeitsmaßnahmen“ sind gut?

kritikdesstaatsfeminismusEine klare Gegenposition zu solchen gängigen Ansichten vieler Feministinnen (und auch anderer) nehmen Lilly Lent und Andrea Truman in ihrem Essay „Kritik des Staatsfeminismus“ vor.

Das kleine Büchlein liest sich wohltuend konkret. Seine Grundthese lautet: Solche als Feminismus ausgegebenen Maßnahmen dienen letztlich dazu, die Ausbeutung der Arbeitskraft – und neuerdings eben auch die von Frauen – im Interesse „des Kapitalismus“ besser zu organisieren. Feministisch sei da dran gar nichts.

In vielem stimme ich zu, ich habe ja selbst schon zu Elterngeld, Ehegattensplitting, Kita-Politik und so weiter gebloggt und bin dabei zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Ich empfehle jedenfalls allen, die sich mit solchen Themen beschäftigen, das Büchlein zu lesen und sich mit den dort angeführten Argumenten auseinander zu setzen.

Das heißt natürlich nicht, dass man mit allem einverstanden sein muss. Ich finde zum Beispiel den engen marxistischen Interpretations- und Analyserahmen schwierig. Vieles von dem, was heute unter „Care-Arbeit“ läuft, lässt sich meiner Ansicht nach nicht wirklich in der Logik von „Reproduktion“ verstehen. Sicher, die Lebensverhältnisse sind wesentlich vom Kapitalismus geprägt. Aber es gibt meiner Meinung nach in all dem noch mehr als Kapitalismus, andere Ressourcen, andere Paradigmen, die ebenfalls „heute schon“ wirksam sind.

Ein anderer Punkt ist die Frage nach der politischen Strategie, die Frage also: Was sollen wir denn nun sinnvollerweise tun? Diese Frage stellen Lent und Trumann nicht, sie bleiben bei der Kritik stehen (was der Qualität keinen Abbruch tut, sondern nur bedeutet, dass hier noch weiter gedacht werden muss).

Am Ende ihres Büchleins kritisieren sie explizit die Care Revolution mit dem Argument, hier würde auch wieder nur mehr Staat gefordert (mehr Kinderbetreuung, mehr Geld für Sorge Arbeiten und so weiter). Das stimmt einerseits, andererseits aber nicht, denn im Netzwerk Care Revolution sind eben ganz unterschiedliche Akteurinnen und Akteure. Sicher sind dort auch Gewerkschafterinnen oder Selbsthilfe-Initiativen, die einen eher „systemimmanenten“ Ansatz haben, es sind aber genauso gut systemkritische Gruppen und Personen dabei.

9783837630404_720x720 (1)Es geht bei der Care Revolution eben genau nicht darum, noch eine weitere, jetzt aber „richtige“ Analyse der ökonomischen Verhältnisse im Spätkapitalismus vorzulegen, sondern um „revolutionäre Realpolitik“, wie Gabriele Winker in ihrem Buch „Care Revolution“ unter Bezug auf eine Formulierung von Rosa Luxemburg ausführt. Die Praxis ist dabei, die Bedürfnisse, Interessen und Ansätze der unterschiedlichsten Aktivistinnen und Aktivisten zusammenzubringen und dann gemeinsam zu überlegen, was getan werden kann.

Von daher solltet Ihr Gabriele Winkers Buch gleich auch lesen. Sie gibt im ersten Teil eine volkswirtschaftliche Analyse der gegenwärtigen „Krise sozialer Reproduktion“, und entwirft im zweiten Teil Visionen für einen Transformationsprozess , nicht als der Weisheit letzter Schluss, sondern als Inspiration und Diskussionsgrundlage.

Und vielleicht gelingt es uns ja, als Netzwerk Care Revolution mit Lilly Lent und Andrea Truman in einen inhaltlichen Austausch zu kommen, das würde ich definitiv interessant finden.

Lily Lent/Andrea Truman: Kritik des Staatsfeminismus oder: Kinder, Küche, Kapitalismus. Bertz + Fischer, 2015 (7,90 Euro).
Gabriele Winker: Care Revolution. Schritte in eine solidarische Gesellschaft. Transcript, 2015 (11,99 Euro)

Verwaistes Interview zum Stand der Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Beim Aufräumen meiner alten Dateien bin ich auf dieses Interview hier gestoßen, das irgendwer im vergangenen November mit mir gemacht hat, das aber offenbar noch nicht erschienen ist und – normalerweise bin ich ja nicht so unorganisiert – inzwischen habe ich vergessen, welche Redaktion das war. Da ich es aber ganz gut finde, stelle ich es jetzt einfach mal hier in den Blog:

Was muss sich ändern, damit die Vereinbarkeit für Frauen wahr werden kann?

Zuerst einmal muss man klarstellen, dass die „Vereinbarkeit“ kein spezielles Frauenproblem ist, sondern ein gesellschaftliches Problem, das alle betrifft. Auch Väter und Menschen, die selber keine Kinder haben. Menschen, die Kinder versorgen und betreuen, dürfen nicht länger als Sonderfall betrachtet werden, sondern es muss ganz normal sein, Kinder zu haben und gleichzeitig alles mögliche andere zu machen. Die derzeitige Form der Erwerbsarbeit ist ja auch nicht nur mit der Kinderbetreuung unvereinbar, sondern ebenso mit anderen Pflege- und Fürsorgearbeiten, aber auch mit ehrenamtlichem oder politischem Engagement oder mit den natürlichen Ruhebedürfnissen vieler Menschen. Es muss alles flexibler werden. Es muss zum Beispiel möglich sein, dass man – aus welchen Gründen auch immer – mal für ein, zwei Jahre aus dem Berufsleben aussteigt oder qualifizierte Teilzeitmöglichkeiten hat. Nicht nur für Mütter oder Väter. Ansonsten sind die Notwendigkeiten im Detail ja längst bekannt: Arbeiten auch von zuhause aus, Führungspositionen in Teilzeit, effektivere und kürzere Sitzungskultur, Kinder müssen auch mal mitgebracht werden können, flächendeckende, qualitativ hochwertige und kostenlose öffentliche Kinderbetreuung ab null Jahren. Vor allem auch mehr Kreativität im Einzelfall, man kann nicht alle Probleme, die sich in dem Zusammenhang stellen, immer generell und für alle gleich regeln.

Gibt es positive Signale aus der Wirtschaft, dass ein Umdenken in den Betrieben stattfindet?

Das ist auch von Fall zu Fall verschieden. Dort, wo qualifizierte Fachkräfte fehlen, gibt es Anstrengungen, weil man es sich nicht leisten kann, junge Mitarbeiterinnen, die Mütter werden, zu verlieren. Im Großen und Ganzen ist es mit dem Umdenken aber noch nicht weit her. Der Vollzeitmitarbeiter mit ständiger Verfügbarkeit, der Bereitschaft zu vielen Überstunden und ständiger Präsenz vor Ort ist noch immer die Norm.

Was tun die erwerbstätigen Väter?

Die erwerbstätigen Väter kann man nicht über einen Kamm scheren. Es gibt inzwischen einige, die darauf drängen, Zeit für ihre Kinder zu haben und sich um Stundenreduzierung bemühen oder Erziehungszeiten nehmen. Das sind aber noch wenige. Andere erhöhen sogar ihre Stunden, wenn ihre Frauen Kinder kriegen, teils aus wirtschaftlichen Gründen, weil die Angst vor Arbeitslosigkeit dann noch größer ist. Im Schnitt ist es immer noch so, dass im Zweifelsfall die Mütter bei ihrer beruflichen Laufbahn Kompromisse machen und nicht die Väter. Ganz schwierig ist es für Menschen mit geringem Einkommen. Die müssen heute, egal ob Frau oder Mann, Vollzeit arbeiten, um über die Runden zu kommen. Sie haben keinen finanziellen Spielraum, um Stunden zu reduzieren, und sie können sich auch keine Putzfrauen oder Babysitter leisten, die sie entlasten.

Sie haben von dem Begriff Erwerbsarbeitsmythos gesprochen, was meinen Sie damit?

Dieser Mythos bedeutet, dass nur, wer erwerbstätig ist, ein vollwertiges Mitglied der Gesellschaft ist. Dabei wird übersehen, dass auch die anderen Arbeiten im Haus- und Fürsorgebereich eine enorme volkswirtschaftliche Bedeutung haben. Bei der Pflege beginnt man das jetzt langsam, zu verstehen. Die gesellschaftliche Wichtigkeit von Arbeiten hängt nicht daran, ob sie bezahlt werden. Manche bezahlte Arbeit dreht sich nur um den Profit und nicht um das Allgemeinwohl.

Was ist mit den Vätern? Beobachten Sie ein Umdenken?

Das Umdenken besteht wohl darin, dass Väter nicht mehr selbstverständlich davon ausgehen, dass die Versorgung der Kinder im Alltag die Aufgabe der Mütter ist. Sie sehen sich heute selbst auch in der Pflicht. Der Wunsch von Frauen, auch mit Kindern erwerbstätig zu sein, gilt auch nicht mehr per se als egoistisch. An der Umsetzung hapert es aber noch gewaltig, aus den oben genannten Gründen. Den Preis bezahlen dann die Frauen. Sie verdienen weniger Geld und sind nach dem geänderten Unterhaltsrecht ja auch durch die Ehe nicht mehr wirtschaftlich abgesichert.

Ist Teilzeitarbeit für alle die Lösung?

Ja, das finde ich schon. Wobei ich auch hier nicht für eine Standardlösung bin. Es wird immer Leute geben, die so sehr in ihrem Beruf aufgehen, dass sie gerne 50 oder 60 Wochenstunden arbeiten, und das ist auch okay. Andererseits wird es immer auch Leute geben, die sich lieber anderweitig engagieren und bereit sind, dafür auf materielles Einkommen zu verzichten. Vielleicht wollen sie nicht nur ein oder zwei, sondern vier oder fünf Kinder haben. Oder sie verschreiben sich ganz einem Ehrenamt, oder sie machen Kunst, mit der sie kaum etwas verdienen. Auch das sollte möglich sein. Deshalb bin ich für ein leistungsunabhängiges Grundeinkommen, das allen Menschen, egal was sie tun, das materielle Lebensminimum sichert. Im Schnitt finde ich aber, das Lohnniveau sollte so sein, dass man mit dreißig Wochenarbeitsstunden gut leben kann, also deutlich mehr als das blanke Existenzminimum hat. Das ist auch gar nicht so abwegig, wenn man bedenkt, dass die alte Hausfrauenehe ja auch darauf basierte, dass vierzig Wochenstunden Erwerbsarbeit genug sind, um den Unterhalt von zwei Erwachsenen sicherzustellen.

Was ist typisch deutsch am Mutterbild hierzulande im Vergleich zu Frankreich oder Skandinavien?

Typisch deutsch im Vergleich zu Frankreich ist ein gewisses Misstrauen gegenüber staatlicher Kinderbetreuung. Das sind zum Teil auch noch Folgen der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus. Man will das hier eher in der Verantwortung der Familie sehen, während es in Frankreich keine gesellschaftlichen Vorbehalte gegen Kinderkrippen oder Tagesmütter gibt. Ein anderer Unterschied zu Frankreich sind die starken Bemühungen, auch Männer in die Kindererziehung einzubeziehen. In Frankreich ist es noch allgemeine Ansicht, dass dafür die Frauen zuständig sind – und die Männer nicht. Von Skandinavien unterscheidet uns das Verständnis vom Sozialstaat. In Deutschland soll der Sozialstaat nur für „Sonderfälle“ greifen, also dann einspringen, wenn die Einzelnen es selbst nicht geregelt kriegen. In Skandinavien gibt es hingegen ein starkes Bewusstsein dafür, dass staatliche Unterstützung im Zweifelsfall für alle da ist, weshalb man auch bereit ist, höhere Steuern zu zahlen. Daraus ergibt sich natürlich ein viel größerer Handlungsspielraum des Staates, unter anderem eben auch für die öffentliche Kinderbetreuung. Erzieherinnen werden zum Beispiel viel besser bezahlt als hier. Und die Gesellschaften der skandinavischen Länder sind generell egalitärer, weshalb auch weniger Unterschiede zwischen Frauen und Männern – und damit zwischen Müttern und Vätern – gemacht werden.

Ein paar Gedankensplitter zum Thema Beruf und Vereinbarkeit

Heute war ich bei der Jahrestagung zum 25. Jubiläum des Deutschen Ingenieurinnenbundes in Höchst in Odenwald und habe einen Vortrag gehalten zum Thema „Konkurrenz ist unlogisch“. Leider habe ich vergessen, mitzuschneiden, sodass der Vortrag nicht im Podcast kommen wird, aber das Manuskript könnt Ihr immerhin nachlesen, auch wenn ich beim Reden dann immer nochmal andere Sachen sage, als im Manuskript stehen 🙂

Anschließend war ich dann noch beim Vortrag von Gisela Notz, die unter dem Titel „Yes, she can!?“ über die geschlechtsspezifischen Auswirkungen globalisierter Märkte und Arbeitsverhältnisse gesprochen hat. Daraus ergab sich eine interessante Diskussion unter den anwesenden Ingenieurinnen, aus der ich einige neue Ideen und Argumentationslinien mitgenommen habe, die ich hier kurz verblogge, um sie nicht zu vergessen.

Überrascht (im positiven Sinne, denn ich sehe das auch so) hat mich eine mehrfach vorgebrachte Skepsis gegen die allzu enge Verknüpfung des Themas „Frauen in technischen Berufen“ – und man kann das meiner Meinung nach auf alle ehemals männerdominierten Bereiche verallgemeinern – mit dem Thema „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“. Eine ganze Reihe von Rednerinnen erkannten in dem Mantra „Die geringe Beteiligung bzw. die Probleme von Frauen in Männerdomänen ist vor allem eine Folge der Vereinbarkeitsproblematik“ ein Scheinargument.

Eine Frau wies zum Beispiel darauf hin, dass in Frankreich, wo ja außerfamiliäre Kinderbetreuung und damit auch Berufstätigkeit von Müttern normaler ist als in Deutschland, der Anteil von Frauen in technischen Berufen trotzdem genauso niedrig ist. Ein starker Beleg dafür, dass die Vereinbarkeitsprobleme nicht die hauptsächliche Ursache sind. (Übrigens auch nicht nur die fehlende Ausbildung, denn, wie Gisela Notz sagte, sind unter den ausgebildeten Ingenieurinnen in Deutschland ungefähr 20 Prozent Frauen, unter denen mit versicherungspflichtigem Arbeitsvertrag nur 11 Prozent).

Eine andere wies darauf hin, dass das Vereinbarkeitsargument neuerdings auch häufig von Arbeitgebern angeführt wird, um den niedrigen Frauenanteil in ihrem Unternehmen zu rechtfertigen, nach dem Motto: „Der Staat soll erst mal Kinderbetreuungsmöglichkeiten schaffen, dann kommen die Frauen schon von ganz alleine zu uns.“ Eine elegante Möglichkeit, die Verantwortung von sich zu weisen, und ein weiteres Beispiel dafür, wie geschickt bestimmte Leute darin sind, feministische Argumente für sich zu vereinnahmen.

Als ich das eben einem Freund erzählte, macht er mich noch auf einen anderen Aspekt aufmerksam: Dass nämlich diese Verknüpfung von „Frauenmangel“ und „Vereinbarkeitsproblem“ bei gutwilligen Arbeitgebern leicht zu Enttäuschungen führen kann. Wenn die etwa, um weibliche Fachkräfte zu bekommen, Kinderbetreuungsmöglichkeiten schaffen – und das dann womöglich gar nicht den gewünschten Erfolg bringt. Weil die Ursachen für die fehlenden Bewerbungen qualifizierter Frauen zumindest teilweise noch ganz woanders liegen. Wenn es jemand gibt mit Erlebnissen, Erfahrungen, Wissen zu diesem Punkt, bitte in die Kommentare schreiben.

Eine weitere Teilnehmerin erzählte von einem großen Technikunternehmen, das vor einigen Jahren Schwierigkeiten hatte, qualifizierte Ingenieur_innen zu finden. Schließlich kamen sie auf die Idee, Teilzeitstellen auszuschreiben – die es offenbar im Ingenieursbereich fast gar nicht gibt – und wurden daraufhin überschwemmt von Bewerbungen, die genau auf diese Möglichkeit der Teilzeitarbeit verwiesen, und zwar Bewerbungen von Frauen UND Männern. Für mich heißt das: Das Gejammere über Fachkräftemangel braucht man eigentlich nur dann ernst zu nehmen, wenn die Unternehmen selbstverständlich Teilzeitstellen anbieten, auf allen Qualifikationsniveaus.

Mehrere Teilnehmerinnen wendeten sich schließlich auch gegen das Argument, dass qualifizierte Arbeitnehmerinnen auf keinen Fall eine Weile aus dem Beruf aussteigen dürfen, wenn sie den Anschluss nicht verlieren wollen. Denn die wichtigste Qualifikation, die man heute im Berufsleben brauche, sei die Fähigkeit, Neues zu lernen. Auch wenn man ein Projekt wechselt, müsse man sich immer wieder in neue Gegebenheiten einarbeiten. Meist seien es ganz andere Gründe, weshalb Arbeitgeber Leute mit einer „Biografischen Pause“ nicht in Betracht ziehen.

Das scheint mir auch recht plausibel. Ich halte es für wahrscheinlich, dass Arbeitgeber es einfach nicht gerne sehen, wenn Menschen sich eine „Auszeit“ nehmen – sei es nun wegen Kindern oder aus irgend einem anderen Grund – und zwar deshalb, weil das beweist, dass die betreffenden Arbeitnehmer_innen sich nicht mit Haut und Haaren ihrem Beruf hingeben, sondern auch noch andere Interessen und Prioritäten haben. Sie sind daher auch nicht so leicht lenkbar, nicht so abhängig, funktionieren nicht so gut. Nicht, weil ihnen inhaltliches Wissen fehlt – das kann man sich nämlich wieder aneignen – sondern weil sie eine gewisse innere Unabhängigkeit von ihrem Beruf haben.

In diese Richtung müsste man weiterdenken. Und immer schön aufpassen, dass die eigenen feministischen Argumente nicht neoliberal vereinnahmt werden, also dazu beitragen, die totale Auslieferung der Menschen an die Erfordernisse des Arbeitsmarktes immer weiter voranzutreiben. Und diesen Prozess dann auch noch mit dem Gütesiegel der Emanzipation zu versehen.