So ein Feminismus reicht nicht!

Gerade habe ich das neue Buch von Silvana Koch-Mehrin gelesen: „Schwestern. Streitschrift für einen neuen Feminismus“. Gut gemeint, aber viel zu kurz gesprungen! Denn Feminismus ist für mich viel mehr, als es den Frauen zu ermöglichen, sich mit voller Kraft in den Dienste der globalisierten Wirtschaft zu stellen. Meine Rezension von Koch-Mehrins Buch findet Ihr unter http://www.antjeschrupp.de/rez_koch-mehrin_schwestern.htm.

Auch ein neues Manuskript zum Thema Feminismus steht jetzt online – ein Vortrag zum 10. Jubiläum der Gleichstellungsstelle im Landkreis München: www.antjeschrupp.de/gleichstellung_lk_muenchen.htm.

Zu all dem gibt es übrigens in nächster Zeit Gelegenheit zum direkten Austausch:
– am Dienstag, 24. April, in Unna zum Thema „Frauen zurück an den Herd? Zukunft des Feminismus“ (19.30 Uhr, Kaminraum an der Paul-Gerhardt-Kirche in Unna-Königsborn, Fliederstr. 16),
– am Mittwoch, 25. April, in München zum Thema „Was ist weiblich?“ (20 Uhr, Frauenstudien e.V., Baumstraße 8 Rückgebäude)
– am Dienstag, 15. Mai, in Villingen zum Thema „Lila Pause? Von wegen! Perspektiven einer Politik für Geschlechtergerechtigkeit“ (19 Uhr, Heinrich Böll-Stiftung, Café im Franziskanermuseum, Rietstraße).

2 Gedanken zu „So ein Feminismus reicht nicht!

  1. … wollte einfach mal bemerken, wie gerne ich ihre Seite besuche: sie ist sehr interessant, einfach GUT eben.

  2. @ Antje,

    ja, Feminismus aufzufassen, als eine Methode, die Energie der Frauen in den Dienst der (kapitalistischen) Wirtschaft zu stellen, ist eine Methode, der Vereinnahmung dieser Bewegung durch das Patriarchat.
    Meines Wissens fiel die Auflösung des Urkommunismus zusammen mit der Zerstörung der matriarchalischen Kulturen.
    Mein sinnen und spinnen besteht deshalb darin, diesen wieder herbei zu führen und nicht, meine Energie für den Erhalt und Ausbau des Kapitalismus zur Verfügung zu stellen!
    Habe einige meiner Gedanken dazu auf meiner eigenen Seite in dem dort bisher einzigen Beitrag: „Wirtschaft und Seelenleben“, beschrieben.

    Dass ich jetzt hier schreibe, sind übrigens die ersten Früchte deines Vortrages am letzten Freitag im Eva. 🙂

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