Gerade hat Dorothee Markert in unserem Internetforum bzw-weiterdenken einen kleinen Artikel online gestellt, in dem sie davon erzählt, wie sie vor 25 Jahren dem Leiter eines Museums versucht hat, eine feministische Erkenntnis zu vermitteln und damit kläglich gescheitert ist, und dass jetzt genau so eine Ausstellung, wie sie es sich damals gewünscht hätte, in demselben Museum zu sehen ist.
Das erinnerte mich an eine Diskussion, die wir anlässlich meiner elf Thesen zum feministischem Aktivismus heute neulich bei Facebook hatten über die Frage, ob es mit der Freiheit der Frauen in den vergangenen Jahrzehnten vorwärts gegangen ist oder nicht oder eher sogar rückwärts. Viele waren der Ansicht, ich wäre mit meiner Einschätzung, es sei vorwärts gegangen, zu optimistisch.
Mich lässt das Thema irgendwie nicht los, und vielleicht haben andere dazu ja auch noch Ideen. Wobei es vermutlich doch so ist, dass es in manchen Bereichen besser geworden ist, in anderen Bereichen schlechter. Ich bin der Meinung, darüber könnten wir noch mehr nachdenken, denn eine gute Analyse der Situation ist ja schon wichtig, um zu entscheiden, was nun weiter zu tun ist.
Was meinst du?