Worte sind keine Waffen

Ich blogge jetzt manchmal auch bei Fisch und Fleisch, einer neuen Meinungsplattform in Österreich. Der Grund: Andere Zielgruppe, kleineres Format als hier (dort stelle ich überwiegend kürzere Texte ein), und außerdem gibt’s Geld dafür 🙂 _

Mein erster Blogpost erschien heute zum Thema „Worte sind keine Waffen“.

Ich habe vor, dort in Zukunft so einmal die Woche was zu schreiben, tendenziell immer freitags, und werde das wegen der Kürze des Formats nicht jedesmal hier bekanntgeben. Wenn es euch interessiert, abonniert mich da oder fischt mich oder wie immer sie es dort nennen…

2 Gedanken zu „Worte sind keine Waffen

  1. Oh, wie viel bekommt man denn von dieser reizenden Plattform? Muss ja ganz schön viel sein, wenn es die Scharen der etablierten Medienelite ganz plötzlich dorthin zieht. Wenigstens gibst du als eine der wenigen offen zu, dass du Geld dafür bekommst.

    Ich habe mein Problem mit der Plattform, auf der auch Antifems unterwegs sind, hier zusammengefasst:

    http://www.groschenphilosophin.at/2015/01/fischfleisch-at-als-neue-casting-buehne-des-oesterreichischen-journalismus-jetzt-zaehlt-die-eigenleistung/

  2. @groschenphilosophin – Ich sehe das anders als du. Ich bin Journalistin, das heißt, ich verdiene mein Geld damit, für alle möglichen Publikationen zu schreiben, Print und online. Es ist selten, dass ich dann hundertprozentig hinter einem Konzept oder gar jedem einzelnen anderen Artikel stehe, der dort erscheint. Das kann wohl kaum jemand vom Unternehmen oder den Kunden sagen, für die jemand arbeitet. Mir ist allerdings wichtig, dass ich hinter dem stehen kann, was ich selber dort schreibe, und dass die Bezahlung angemessen ist. Eine Grenze ziehe ich natürlich da, wo ich das ganze Konzept einer Publikation ablehne, weil sie zum Beispiel rechtsradikal oder rassistisch ist. Dann würde ich auch nicht für viel Geld für die arbeiten.

    Wenn ich hingegen ohne Honorare schreibe, also „ehrenamtlich“, dann für Publikationen, mit denen ich mich solidarisiere, linke oder feministische Zeitungen, Blogs usw. Kein Honorar zu verlangen bedeutet nämlich, dass ich mich mit meiner Person (durch ehrenamtliches Engagement) hinter das Projekt stellen würde. Das ist bei Auftraggebern, die mich bezahlen, nicht der Fall. Da verkaufe ich eine Dienstleistung, und dadrin sehe ich nichts prinzipiell Verwerfliches, auch wenn ich nicht mit allem einverstanden bin, was da sonst noch publiziert wird. Aber ich würde zum Beispiel nicht gratis für Fisch und Fleisch, die FAZ und so weiter schreiben. Das sind für mich einfach Kunden.

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