Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz
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Das nicht auflösbare Dilemma des „Opfers“
Gerade lese ich ein Buch, das österreichische Feministinnen anlässlich einer großen Demo zusammengestellt haben, mit der 2011 an eine wiederum andere große Frauendemo in Wien hundert Jahre zuvor, also 1911 erinnert wurde. Der Band versammelt zahlreiche Beiträge, die der Frage nachgehen, wie sich feministischer Aktivismus insbesondere seit dem Aufbruch der 1970er Jahre bis heute verändert…
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#Aufschrei hat gezeigt, wie Internet geht
Die Dynamik des Geschehens rund um #Aufschrei beobachtete ich mit wachsender Faszination. Denn die Frage, wie Erkenntnisse aus „Nischendiskursen“ in den „Mainstream“ kommen, interessiert mich als Politikwissenschaftlerin sehr. Werden da nur Säue durchs Dorf getrieben und hinterher bleibt eh nichts davon übrig? In diesem Fall glaube ich, war es nicht so. Der #Aufschrei war eine neue Qualität,…
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Wibke Bruhns und die Veränderung, die sie verpasst
Viele haben sich am Sonntag über Wibke Bruhns in der Jauch-Talkshow geärgert oder waren enttäuscht (zum Beispiel Nele Tabler). Die Journalistin, bekannt als erste Nachrichtensprecherin im westdeutschen Fernsehen, bagatellisierte den alltäglichen Sexismus, über den gegenwärtig ganz Deutschland spricht. Männer seien eben so, so ihre Meinung zu dem Thema, und damit müssten Frauen, die in gemischten…
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Wie Lappalien relevant werden
Sind sexuelle Belästigungen von Frauen, die sich deutlich unterhalb strafrechlich relevanter Grenzen abspielen, eine Lappalie oder ein vollkommen unakzeptabler Zustand? Über diese Frage wird zurzeit in Deutschland diskutiert, nachdem zwei Journalistinnen über ihre Erfahrungen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit berichtet haben, zuerst Annett Meiritz im Spiegel am Beispiel einiger Piraten, dann Laura Himmelreich im Stern über…
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Die neue Lust auf Patriarchat
Seit einiger Zeit hörte ich immer mal wieder hier oder da nebenbei von dieser TV- und Buchserie namens „A Game of Thrones“. Als ich im November dann vor der Frage stand, was ich mir als Urlaubslektüre auf den Reader laden soll, dachte ich: Les ich das doch mal. Seither denke ich nun über etwas nach,…
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Kontext. Wie Wörter zu ihrer Bedeutung kommen.
Zu der aktuellen Debatte um rassistische Begriffe in Büchern und die Frage, ob man „Klassiker“ verändern kann, soll oder muss, möchte ich nun doch auch noch einen Aspekt beisteuern, der mir in der bisherigen Diskussion fehlt, nämlich die Bedeutung des Kontextes. Wörter haben keine fixen, absoluten Bedeutungen, sondern was ein Wort bedeutet, ergibt sich überhaupt…
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Audre Lorde: Poetik des politischen Denkens
Ein wichtiges Zeitdokument des „Zweite-Welle-Feminismus“ gibt es jetzt als Film: Aus Material, das sie in den achtziger Jahren gedreht hat und durch aktuelle Interviews ergänzt, hat Dagmar Schultz eine Dokumentation über Audre Lorde’s „Berliner Jahre“ (1984 bis 1992) geschnitten. Ich sage: Anschauen! (Man kann die DVD für 19,99 Euro kaufen, oder auch hier). Als Audre Lorde damals…
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Warum Filterbubbles toll sind
Über Filterbubbles – also darüber, dass man sich in diesem Internet vor allem mit Leuten verbindet, die ähnliche Ansichten haben wie man selbst – wird ja oft viel Schlechtes gesagt: dass man sich damit in einer eigenen Wirklichkeit einspinnt und andere Meinungen immer mehr ausblendet zum Beispiel. Dagegen gehalten wird meist, dass die sozialen Netzwerke…
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Besondere Umstände – Episode 5
Heute morgen haben Benni Bärmann und ich wieder gepodcastet. Angefangen haben wir mit dem Cliffhanger vom letzten Mal – Facebook oder die Frage: Wie korrumpierbar sind Beziehungen? Danach haben wir über das Buch von Diotima gesprochen, das ich zusammen mit Dorothee Markert übersetzt habe und das Benni inzwischen gelesen hat: Macht und Politik sind nicht dasselbe. Benni…
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