Unbelehrbar bleiben!

Immer zuverlässig darin, unterschwellige Stimmungen knackig auf den Punkt zu bringen, hat die Bildzeitung gestern eine interessante Frage formuliert: „Ist Ypsilanti so unbelehrbar, weil sie eine Frau ist?“ In dem dazugehörigen Artikel erklärt dann die „Politikberaterin“ Gertrud Höhler, die ja schon lange mit der Mission unterwegs ist, Frauen die Spielregeln des Politbetriebes einzubleuen, warum Andrea Ypsilanti mit ihrem Vorhaben, Ministerpräsidentin von Hessen zu werden, ganz einfach scheitern musste: „Sie hat ihre Lektion nicht gelernt“. Wer, frage ich da mal keck zurück, ist eigentlich der Schulmeister? Welche Lektionen genau sind es, die hier gelernt werden müssen, bevor eine sich politische Ambitionen erlauben darf? Das hat an anderer Stelle ein alter Bekannter beantwortet: Joschka Fischer ließ über die Nachrichtenagenturen verbreiten, Ypsilanti habe „das Einmaleins der Koalitionsbildung“ nicht begriffen. Interessant, wie einer jetzt den Staatsmann gibt, der doch selbst mal dadurch berühmt geworden war, dass er sich allen Lektionen verweigert und in Turnschuhen den Amtseid zum hessischen Minister leistete. Aber klar: Joschka Fischer

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Kein weiblicher „Messias“ in Sicht

Mit „Messias-Faktor“ hat der Spiegel den gegenwärtigen Höhenflug Barack Obamas im Rennen um die demokratische Präsident/inn/en-Kandidatur treffend umschrieben. Der US-amerikanische Vorwahlkampf ist nämlich für eine feministische Analyse von großer Bedeutung: Die „weiße Frau“ und der“schwarze Mann“ kandidieren für dieselbe Partei, ihre Programme unterscheiden sich praktisch gar nicht voneinander. Aus der drohenden Niederlage Hillary Clintons können wir so einiges über die symbolische Politik der Frauen lernen: http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-2-105.htm

Kein weiblicher „Messias“ in Sicht

Mit „Messias-Faktor“ hat der Spiegel den gegenwärtigen Höhenflug Barack Obamas und die drohende Niederlage von Hillary Clinton im Rennen um die demokratische Präsident/inn/en-Kandidatur treffend umschrieben. Jedenfalls können wir daraus einiges über die symbolische Politik der Frauen lernen. Die hat nämlich unter anderem mit dem Problem zu tun, dass es eine weibliche Form von „Messias“ nciht gibt: http://www.bzw-weiterdenken.de/artikel-2-105.htm