Besondere Umstände – wieder xtreme!

Heute morgen haben Benni und ich wieder gepodcastet – für alle, die unsere Dispute nicht nur in Blogkommentaren lesen, sondern gerne auch mal hören möchten. Es ging um das Philosophicum in Frankfurt, um Idealismus und Materialismus oder symbolische Ordnung versus Produktionsverhältnisse ändern?, um Organisationen, Macht und Politik (und den Herrn der Ringe) und um die Frage: Marx vergessen?

Listen and enjoy!

5 Gedanken zu „Besondere Umstände – wieder xtreme!

  1. Also „xtreme“ finde ich ja super, vielen Dank für Eure Ausdauer!

    Als kleiner Serienjunkie bin ich natürlich sehr neugierig auf Deine „Empirie“ zu den verschwindenden Frauen! 😉
    Möglicherweise habe ich nicht richtig zugehört (ich habe nebenbei auf Metall herum gehämmert und war nicht durchgehend 100% aufmerksam, sorry!) – aber welche Serien hast Du denn geschaut?
    Du erwähntest Jericho, das kenne ich z.B. gar nicht.
    Aber ich freue mich immer über neue Serien-Tipps!

    Falls Du sie nicht schon kennst: „Real humans“ auf arte.
    Ja, die Frauen und die Männer sind klassisch verteilt, es gibt Karrierefrauen mit Familienstress und andere Klischees, z.B. ist der Erfinder der „Hubots“ – der humanoiden Roboter, ein Mann, womit wir wieder das langweilige Mann=Schöpfer-Klischee haben.
    Finde die Serie aber allein wegen ihrer ethischen Fragestellungen und dem Sci-Fi-Anteil sehr spannend, und bin auf die zweite Staffel gespannt – ich weiss also noch gar nicht was mit den Frauen der Serie passieren wird 😉

    http://www.arte.tv/de/real-humans-echte-menschen/7364810,CmC=7364700.html

    Auf Twitter hatte ich schon mal „Damages“ erwähnt, da verschwinden die Frauen jedenfalls garantiert nicht 😉

  2. @Sternenguckerin – Ja, Real Humans die erste Staffel habe ich auch geguckt, gefiel mir gut –
    „Damages“ kenn ich nicht…

  3. Dass eine ’neue symbolische Ordnung‘ durch die Frauenbewegung in die Welt gekommen ist, die ein patriarchales Durcheinander mit sich gebracht hat und hoffentlich noch weiter mit sich bringt, betrachte ich als Transformationsschritt in Richtung *gutes Leben für alle*. Allerdings gehört dazu, dass immer mehr Frauen und Männer erkennen, dass es mit „Gleichstellung“ an vorherrschende bis unterdrückende (Macht)Verhältnisse nicht getan ist, sondern dass es darum geht gemeinsam für Freiheit und Emanzipation
    einzustehen und dass es dazu auch eines solidarischen vor-für-nachsorgenden Wirtschaftens bedarf. „Das Sein bestimmt
    das Bewußtsein“ halte ich somit für nicht überholt. Jedoch gehört für mich die Umkehrung ebenso dazu: „Das Bewusstsein bestimmt mein und unser (Da)Sein“. Mich beschäftigt die Frage, wie dieser wechselseitige notwendige Prozess verstärkt in Gang kommt und gehalten werden kann?
    Lesen ja (leider) nicht alle Antjes Blog und hören *Besondere Umstände*. 🙂

  4. Ich verbinde, wie Antje, mit einem garantierten Grundeinkommen die Hoffnung, dass es sich auch als Transformationselement mit entwickelt um aus den vorherrschenden profitmaximierenden und konkurrenzgetriebenen Produktionsverhältnissen heraus zu finden.
    Sehe es aber auch wie Benni,dass(Herrschafts)“Verhältnisse“, die ich mit verändern will, von ihren strukturellen Grundfesten her analysiert gehören und wem Marx da hilft, dem sei eben damit geholfen. Darauf habt ihr euch ja am Ende eures Marx-Disputes geeinigt.
    Mein Eindruck ist, dass, Antje nichts gegen Marx und seine Analyse hat, wohl aber gegen eine marx’sche JüngerInnenschaft, die einem einen ‚überdosierten Marx‘ verabreichen wollen. 😉

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