Kategorie: Bloggen und Internet

  • Internetlektüreschmarotzer!

    Im Zusammenhang mit dem Ende des Google Readers wurde häufig die Frage gestellt, wofür man Reader denn überhaupt noch braucht, wo wir doch inzwischen unsere Tageslektüre über die Timelines der sozialen Netzwerke bekommen. Viele haben gesagt, sie hätten zwar einen Reader, würden aber nur selten darin lesen, weil sie ihre Lesekapazität schon mit Facebook- oder…

  • Sexuelle Übergriffe und das Internet

    Gerade lese ich diese Geschichte in der FAZ und raufe mir die Haare: Eine Reporterin hat sich in für Kinder konzipierten Chats und Foren als Mädchen ausgegeben und war ausnahmslos nach wenigen Minuten mit sexuellen Belästigungen und Übergriffen konfrontiert. Was kann man dagegen machen? Na klar, das Internet kontrollieren, Vorratsdatenspeicherung, trallala. Schuld daran, dass man den…

  • Offene Orte, an denen alles gesagt werden kann, gibt es nicht

    Offene Orte, an denen alles gesagt werden kann, gibt es nicht

    Was ich am Bloggen und den daraus entstehenden Diskussionen so besonders liebe ist, dass das mein Denken in Trab hält. Die Kommentardebatte über meinen vorvorgestrigen Post über Facebook und Zensur zum Beispiel hat seither in meinem Kopf gegärt. Und hat sich dabei verbunden mit einigen anderen Diskursen in der letzten Zeit, die sich ebenfalls um das…

  • Das dumme Gerede von Zensur

    Dem Journalisten Jürgen Domian wird „angst und bange“ um die Meinungsfreiheit, weil Facebook – versehentlich, wie der Konzern inzwischen mitgeteilt hat – einige seiner Posts gelöscht hat. Unheilsschwanger fragt er in die Runde seiner über 70.000 Facebook-Fans: „So etwas darf man nicht mehr schreiben? Hier schon übt Facebook Zensur aus?“ Und natürlich wurde Domians demokratiebesorger Aufschrei massenweise…

  • Mein schlechtes Medienkonsumentinnengewissen

    Mein schlechtes Medienkonsumentinnengewissen

    Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, denn ich bezahle kaum noch etwas für die Medien, die ich nutze. Vor einigen Wochen habe ich die taz abbestellt, weil ich es nicht mehr ertragen habe, wie sich Berge ungelesenen Papiers ansammelten. Seither freue ich mich jeden Tag, wenn ich den Briefkasten aufmache und wieder keine Zeitung…

  • #Aufschrei hat gezeigt, wie Internet geht

    #Aufschrei hat gezeigt, wie Internet geht

    Die Dynamik des Geschehens rund um #Aufschrei beobachtete ich mit wachsender Faszination. Denn die Frage, wie Erkenntnisse aus „Nischendiskursen“ in den „Mainstream“ kommen, interessiert mich als Politikwissenschaftlerin sehr. Werden da nur Säue durchs Dorf getrieben und hinterher bleibt eh nichts davon übrig? In diesem Fall glaube ich, war es nicht so. Der #Aufschrei war eine neue Qualität,…

  • Warum Filterbubbles toll sind

    Über Filterbubbles – also darüber, dass man sich in diesem Internet vor allem mit Leuten verbindet, die ähnliche Ansichten haben wie man selbst – wird ja oft viel Schlechtes gesagt: dass man sich damit in einer eigenen Wirklichkeit einspinnt und andere Meinungen immer mehr ausblendet zum Beispiel. Dagegen gehalten wird meist, dass die sozialen Netzwerke…

  • Warum ich nicht von Euch finanziert werden will

    Der amerikanische Blogger Andrew Sullivan will, wie Stefan Niggemeier berichtet, sein Blog nicht mehr von Werbung oder Investoren finanzieren lassen, sondern von den Leserinnen und Lesern. Hm,  ist das so eine gute Idee? Ich hab, seit ich das gelesen habe, darüber nachgedacht, ob ich das wollen würde, und komme zu dem Schluss: Nein. Meiner Ansicht…

  • Euer Facebook-Gejammere nervt!

    Seit geraumer Zeit ärgere ich mich über das Facebook-Gejammere dieser „Netzgemeinde“. Der gefühlt fünfttrillionste Artikel mit der Überschrift „Facebook nervt“ von Maik Söhler aus der heutigen taz ist jetzt mal der Anlass, darüber zu bloggen. Der Hauptgrund, der von den Facebook-Verächterinnen vorgebracht wird, ist natürlich die Bevormundung dieser Plattform. Alle drei Tage werden wieder irgendwelche Einstellungen verändert,…