Kategorie: Irgendwas mit Medien
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Dynamik des Hasses
„Im nächsten Schritt wendeten sich Verbündete und befreundete Organisationen von uns ab. Nicht, weil sie glaubten, wir hätten etwas falsch gemacht. Im Gegenteil: Sie sagten uns offen, dass sie um die toxischen Tendenzen auch innerhalb der feministischen Bewegung wüssten, ebenso um die Dynamiken auf Social Media. Sie versicherten uns, dass wir lediglich eine Projektionsfläche seien.…
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Dummheit oder Bösheit?
So wird Hetze und Desinformation betrieben. Ist das unermessliche Dummheit oder unermessliche Bösheit Oder ist das ein Dokument dazu, dass unsere Kultur derart von aristotelischer Ideologie und der des Römischen Reichs durchzogen sind, dass es wirklich Menschen gibt, die intellektuell nicht in der Lage sind, zu VERSTEHEN, dass hier Menschen versuchen, zwischen „gebärender Person“ und…
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Frühmorgens-Gedanken über Fake News, ChatGPT und warum nur Feminismus noch Wahrheit ist
Vielleicht ist es bald so, dass wegen grassierender Fake-Infos-Flut, die durch AI nochmal besser und leicht herzustellen sind, das Internet als Recherchetool wieder komplett unbrauchbar wird. Dann müssen wir wieder rausgehen, uns Dinge selber anschauen, mit Leuten sprechen und bei historischen Themen Papierbücher in alten Bibliotheken konsultieren. Jedenfalls wenn wir an dem Konzept „Wahrheit“ in…
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Bedrohte Meinungsfreiheit: Die Stimmen derer, die fehlen
Vor einigen Tagen löschte die amerikanische Schauspielerin Leslie Jones ihren Twitter-Account, weil sie die Beschimpfungen, Beleidigungen und Bedrohungen nicht mehr ertragen wollte, die dort auf sie eingeprasselt sind. Ihr Vergehen: Sie hat in dem Film Ghostbusters mitgespielt (der am 4. August in Deutschland und Österreich anläuft). Dieser Film hat nach Ansicht zahlreicher Männer den Fehler, dass…
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Das Internet, die Medien und die Vertrauensfrage
Vor ein paar Tagen las ich diesen Artikel hier in der FAZ über eine Umfrage zum Thema: Welchen Medien vertrauen wir? Das nicht ganz überraschende Ergebnis lautet: Qualitätszeitungen vertrauen wir ziemlich, dem Fernsehen so mittelmäßig, den Sozialen Medien weniger, aber der Bild-Zeitung noch weniger. Natürlich ist der Artikel auch ein Versuch der traditionellen Medien, sich angesichts…
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Drei Gründe, warum das Internet für Journalisten möglicherweise keine Verbesserung ist, für viele andere aber schon
Es ist schon ein paar Wochen her, dass Martin Giesler einen eher pessimistischen Internetartikel schrieb. Mich hat frappiert, wie unterschiedlich er und ich das Internet und speziell das Bloggen erleben, und ich überlegte mir, woher das kommen könnte. Ich glaube, der Unterschied ist, dass er das Thema aus einer journalistischen Perspektive betrachtet, ich hingegen nicht.…
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Information und Wissen: Nochmal über Journalismus
In meinem letzten Post schrieb ich, dass der Kern des Journalismus im Recherchieren bislang nicht verfügbarer Informationen liege, und dass ich deshalb der Meinung bin, Journalismus sei gesellschaftlich nützlich und solle aus allgemeinen Ressourcen ermöglicht werden. Haha, wie naiv. Kurz darauf kam nämlich dieser Link herein, ein Text von Henry Farrell, der sagt, die Bedeutung von…
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Brauchen wir noch Journalismus?
Ob wir noch Journalismus brauchen? Wo wir doch jetzt das Internet haben? Das war die Frage bei einem Panel der Medientage München, an dem ich gestern teilgenommen habe. Aus diesem Anlass habe ich nochmal etwas systematischer über diese Frage nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen: Ja, wir brauchen Journalismus. Stellt sich nur die Frage,…
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Diese Medien sind kaputt
Genau zehn Jahre ist es her, da schrieb Frank Schirrmacher seinen viel diskutierten Artikel „Männerdämmerung“ und sagte eine Übernahme der „Bewusstseinsindustrie“ durch die Frauen voraus: Von Sabine Christiansen bis Elke Heidenreich – in deutschen Medien gehe ohne Frauen bald gar nichts mehr, prophezeite Schirrmacher. Passiert ist genau das Gegenteil: Die Medien sind so männerdominiert wie kaum…