Schlagwort: Kommentare

  • Mord und Totschlag – kleine Kommentar-Revue

    Bei „Fisch und Fleisch“ drüben habe ich heute morgen unter der Überschrift: „Verlassene Männer sind häufig brutal. Das muss endlich ernst genommen werden“ über den Amokfahrer von Graz gebloggt. Leider war mir dabei in der ersten Fassung ein Fehler unterlaufen: Nicht 162 Frauen sind im Jahr 2013 in Deutschland mutmaßlich von ihren (Ex)Partnern getötet worden,…

  • Die Armseligkeit des Herrn Martenstein (und des ZEITmagazin)

    Harald Martenstein verkündet, dass er demnächst auf ZEITmagazin online jeden Tag einen Kommentar beantworten will, und naiv wie ich bin, denke ich spontan, Hey, toll, vielleicht entdecken die Mainstream-Medien ja auch langsam, dass Kommentarfunktionen etwas Tolles sind. Oder jedenfalls sein könnten, wenn man sich als Gastgeberin einer Internetseite ein kleines bisschen darum bemüht. Ja, nennt mich naiv, allein beim…

  • Trolle und ihre Absichten

    Gestern habe ich drüben in meinem Gottblog christliche Fundamentalisten mit Trollen verglichen, weil auch sie eine sinnvolle Diskussion unmöglich machen. In der Kommentardiskussion wurde als Einwand gegen diesen Vergleich vorgebracht, dass religiöse Fundamentalisten meist keine böse Absicht haben, sondern ehrlich überzeugt sind, „im Namen des Herrn“ unterwegs zu sein. Die böse Absicht jedoch sei das wesentliche Charakteristikum von…

  • Warum es hier keine Netiquette gibt

    Das in diesem Tweet von Anne Roth (vermutlich aus Anlass dieses Blogposts) ironisch konstatierte „Naturgesetz“ ist leider wohl eine traurige Wahrheit. Auch an dieser Stelle waren die besserwisserischen Männerkommentare in feministischen Blogs ja schon häufiger Thema, ebenso wie das Phänomen der Trolle. Aber es lässt sich was dagegen unternehmen. Dass es sich für feministische Blogs…

  • Die Sache mit den besserwisserischen Männerkommentaren in feministischen Blogs

    Immer wieder stellt sich in feministischen Blogs die Frage, wie Frau mit den Kommentaren von Männern umgehen soll, die zwar nicht komplett beleidigend oder maskulinistisch sind (die können ohne weiteres gelöscht werden), aber doch in einem belehrenden und besserwisserischen Jargon daherkommen, der ein großes Unbehagen auslöst, bei mir jedenfalls. Das kommt gar nicht so selten vor.…