Monat: März 2013
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Warum ich das Wort „Schmarotzer“ liebe
Nach meinem gestrigen Post gab es wieder viele Reaktionen auf meine unbekümmerte Verwendung des Wortes Schmarotzer. Das war ja ein Selbstzitat: Schon vor einiger Zeit habe ich das Wort „Internetschmarotzer_innen“ erfunden, für diejenigen Leute, die nur Sachen aus dem Internet herausholen und nichts reinschreiben. Schon damals war in den Kommentaren heftig darüber diskutiert worden, ob…
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Internetlektüreschmarotzer!
Im Zusammenhang mit dem Ende des Google Readers wurde häufig die Frage gestellt, wofür man Reader denn überhaupt noch braucht, wo wir doch inzwischen unsere Tageslektüre über die Timelines der sozialen Netzwerke bekommen. Viele haben gesagt, sie hätten zwar einen Reader, würden aber nur selten darin lesen, weil sie ihre Lesekapazität schon mit Facebook- oder…
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Grundeinkommen und Sorgearbeit, Update.
Wer nach meinem neulichen Rant zum Thema „untaugliche Argumente für ein Grundeinkommen“ noch bezweifelt hat, dass Teile der Grundeinkommensbewegung tatsächlich meinen, die Sorgearbeit würde dann ja umso besser in Zukunft von den Frauen gemacht werden können, und die dürften sich dann sogar darüber freuen, weil sie ja das Grundeinkommen hätten, braucht nur mal diese Sendung des…
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Sexuelle Übergriffe und das Internet
Gerade lese ich diese Geschichte in der FAZ und raufe mir die Haare: Eine Reporterin hat sich in für Kinder konzipierten Chats und Foren als Mädchen ausgegeben und war ausnahmslos nach wenigen Minuten mit sexuellen Belästigungen und Übergriffen konfrontiert. Was kann man dagegen machen? Na klar, das Internet kontrollieren, Vorratsdatenspeicherung, trallala. Schuld daran, dass man den…
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Offene Orte, an denen alles gesagt werden kann, gibt es nicht
Was ich am Bloggen und den daraus entstehenden Diskussionen so besonders liebe ist, dass das mein Denken in Trab hält. Die Kommentardebatte über meinen vorvorgestrigen Post über Facebook und Zensur zum Beispiel hat seither in meinem Kopf gegärt. Und hat sich dabei verbunden mit einigen anderen Diskursen in der letzten Zeit, die sich ebenfalls um das…
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Das dumme Gerede von Zensur
Dem Journalisten Jürgen Domian wird „angst und bange“ um die Meinungsfreiheit, weil Facebook – versehentlich, wie der Konzern inzwischen mitgeteilt hat – einige seiner Posts gelöscht hat. Unheilsschwanger fragt er in die Runde seiner über 70.000 Facebook-Fans: „So etwas darf man nicht mehr schreiben? Hier schon übt Facebook Zensur aus?“ Und natürlich wurde Domians demokratiebesorger Aufschrei massenweise…
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Zwei Argumente, die für’s Grundeinkommen nicht taugen
In der Schweiz ist neulich etwas Tolles passiert. Und zwar hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) aufgrund der Beschwerde einer Frau – es war Martha Beéry – die Politsendung „Arena“ dafür gerügt, wie sie das Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“ dargestellt hat: nämlich so, dass „zentrale Aspekte nicht zur Sprache kamen, weshalb sich das Publikum…
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Paarbildung: Schwangerwerdenkönnen und Heteronormativität
Dies ist Teil 2 der Reihe „Letz Talk about Schwangerwerdenkönnen“ Menschen kommen auf die Welt, indem sie als kleine hilflose überlebensunfähige Wesen aus dem Körper einer schwangeren Frau* herausrutschen. Das bedeutet, dass Bedürftigkeit und das Angewiesensein auf die Hilfe anderer eine conditio humana ist, also eine Grundbedingung des Menschseins. Es bedeutet auch, dass es in…
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Mein schlechtes Medienkonsumentinnengewissen
Ich habe ein bisschen ein schlechtes Gewissen, denn ich bezahle kaum noch etwas für die Medien, die ich nutze. Vor einigen Wochen habe ich die taz abbestellt, weil ich es nicht mehr ertragen habe, wie sich Berge ungelesenen Papiers ansammelten. Seither freue ich mich jeden Tag, wenn ich den Briefkasten aufmache und wieder keine Zeitung…