Blockupy revisited im Podcast

960218_10200113405182000_1779620688_nHeute Morgen haben Benni und ich wieder eine Folge von unserem Podcast „Besondere Umstände“ aufgenommen, und Thema war diesmal weitgehend Blockupy. Wir hatten uns ja neulich auf Twitter schon ein bisschen darüber unterhalten, ob die verhinderte erste Demo, die von der Polizei gestoppt worden war und bei der hunderte von Leuten stundenlang eingekesselt waren, nun eine „Niederlage“ für die Bewegung gewesen sei, wie Benni meinte, oder ob das eine falsche Kategorie ist. Naja, die zweite Demo wäre dann analog jedenfalls ein „Sieg“ gewesen.

Davon ausgehend sind wir ausnahmsweise mal zum Thema Unterschied zwischen Macht und Politik gekommen (Räusper, ich hoffe, ich gehe euch damit noch nicht auf den Wecker), wir haben über den Unterschied zwischen „Symbolpolitik“ und „richtiger Politik“ geredet (ich meine, den gibts nicht, Benni meint, den gibts schon), und dann auch noch ein bisschen über die Bedeutung, die Gefühle für die Politik haben.

Danach waren schon Dreiviertel unserer Zeit um (ihr wisst: Wir beschränken uns immer strikt auf eine Stunde), und wir haben dann nochmal Iain Banks gewürdigt, der Science Fiction-Autor, der vergangene Woche gestorben ist und dem unser Podcast ja seinen Namen verdankt.

Dann ging es kurz noch darum, ob es unter Umständen sinnvoll ist, andere Meinungen als “Unfug” zu bezeichnen? Wann ja? Wann nicht? Das war vor ein paar Tagen auch kurz Twittergespräch.

Und ganz zum Schluss spreche ich noch ein Thema an, das mir derzeit im Kopf rumgeht, weil ich gerade eine neue Biografie über Alexander Berkmann und Emma Goldmann lese und kürzlich Luisa Muraro ein neues Buch darüber geschrieben hat: Nämlich über Gewalt. Das Gespräch darüber wurde dann aber vom Wecker rüde unterbrochen und muss beim nächsten Mal wieder aufs Tapet.

Listen and have fun!

4 Gedanken zu „Blockupy revisited im Podcast

  1. Liebe Antje, mir wird deine Unterscheidung zwischen Politik und Macht nicht ganz klar – hast du da noch einen weiterführenden Link für mich? Meinst du mit „Politik“ so etwas wie einen herrschaftsfreien Diskurs?
    Danke, Sebastian

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