Kategorie: Bloggen und Internet

  • Was verlorengeht, wenn das Internet normal wird

    Wenn ich Freundinnen, die nicht dort sind, in den vergangenen Jahren von Twitter und von Facebook erzählt habe und davon, warum ich dort so gerne bin, habe ich immer gesagt, dass man dort interessante Leute treffen kann, außerhalb der eigenen „Filterbubble“. Andere Strömungen des Feminismus zum Beispiel. Leute mit anderen Interessen, aus anderen Szenen, mit…

  • Trolle und ihre Absichten

    Gestern habe ich drüben in meinem Gottblog christliche Fundamentalisten mit Trollen verglichen, weil auch sie eine sinnvolle Diskussion unmöglich machen. In der Kommentardiskussion wurde als Einwand gegen diesen Vergleich vorgebracht, dass religiöse Fundamentalisten meist keine böse Absicht haben, sondern ehrlich überzeugt sind, „im Namen des Herrn“ unterwegs zu sein. Die böse Absicht jedoch sei das wesentliche Charakteristikum von…

  • Drei Gründe, warum das Internet für Journalisten möglicherweise keine Verbesserung ist, für viele andere aber schon

    Es ist schon ein paar Wochen her, dass Martin Giesler einen eher pessimistischen Internetartikel schrieb. Mich hat frappiert, wie unterschiedlich er und ich das Internet und speziell das Bloggen erleben, und ich überlegte mir, woher das kommen könnte. Ich glaube, der Unterschied ist, dass er das Thema aus einer journalistischen Perspektive betrachtet, ich hingegen nicht.…

  • Wikipedia, die Pariser Kommune und ich

    Wikipedia, die Pariser Kommune und ich

    Gestern Abend stolperte ich zufällig über eine falsche Tatsachenangabe in der Wikipedia, und dabei kamen mir ein paar Gedanken, die ich hier kurz notieren möchte. Ich schreibe zurzeit an dem Text für einen Comic über die Geschichte des Feminismus und war gestern abend beim Kapitel Wahlrecht. Zum Schluss wollte ich auflisten, wann das Wahlrecht für…

  • Brauchen wir noch Journalismus?

    Brauchen wir noch Journalismus?

    Ob wir noch Journalismus brauchen? Wo wir doch jetzt das Internet haben? Das war die Frage bei einem Panel der Medientage München, an dem ich gestern teilgenommen habe. Aus diesem Anlass habe ich nochmal etwas systematischer über diese Frage nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen: Ja, wir brauchen Journalismus. Stellt sich nur die Frage,…

  • Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Social Media

    Gute Zeiten, schlechte Zeiten und Social Media

    Eine häufige Kritik an Social Media und vor allem an Facebook ist, dass die Menschen dort vor allem ihre positiven Seiten präsentieren würden, sich selbst in ein gutes Licht rücken, und dass das zu Neid bei den anderen Nutzer_innen führen würde. Irgendwas an dieser Darstellung hat mich schon immer gestört, aber ich konnte es nicht recht…

  • Sichtbarkeit im Netz, nächstes Level

    Sichtbarkeit im Netz, nächstes Level

    Letzte Woche wunderte ich mich darüber, dass mein Blogpost über das Sichdickfühlen fast keinen Traffic von Rivva bekam. Rivva ist eine Seite, bei der viel diskutierte und weiterempfohle Artikel aus dem Netz aufgelistet sind. Das geschieht automatisch, über Algorithmen. Man kann sich dort also schnell darüber informieren, was gerade so „los“ ist im Internet, und…

  • Es gibt wieder neue „Besondere Umstände“

    Benni und ich haben eben wieder gepodcastet – diesmal unterhielten wir uns über Blogs, über Humor, über Ironie, und natürlich auch wieder über die Revolution und den Kapitalismus. Hörst du hier. Auf die Episode 7 hatte ich euch auch noch nicht hingewiesen, damals ging es unter anderem ums Tauschen und um den Papst. (hier)

  • Das Internet kommt viel langsamer als gedacht

    Wie verändert das Internet die Gesellschaft? Unsere Vorstellungen von Privatsphäre, den öffentlichen Diskurs, das Publizieren zum Beispiel? Momentan beobachte ich in Netzdiskussionen öfter mal so eine gewisse Enttäuschung darüber, dass sich nach den euphorischen Hoffnungen des Anfangs doch nicht allzu viel verändert hat. Dass zum Beispiel Blogs nicht das gebracht haben, was man sich von…