Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz

  • Sexarbeit und Care

    Im November haben wir im Netzwerk Care Revolution über das Verhältnis von Sexarbeit und Care diskutiert. Drüben im Forum „Beziehungsweise Weiterdenken“ habe ich dazu was geschrieben – falls euch das auch interessiert, hier entlang!

  • Luisa Muraro: Nicht alles lässt sich lehren

    Luisa Muraro: Nicht alles lässt sich lehren

    Bestimmt ist euch schon mal aufgefallen, dass ich mich häufig auf Luisa Muraro beziehe. Sie ist jedenfalls eine derjenigen Denkerinnen, die mich am meisten beeinflusst haben. Es gibt von ihr schon eine ganze Reihe von Texten auf Deutsch, einige davon habe ich selbst übersetzt, zum Beispiel Beiträge zu den Diotima-Bänden (1999 und 2012). Manche ihrer Aufsätze oder Vorträge…

  • Care-Krise gelöst: Wir sind alle psychisch krank

    Beim Nachdenken über die Art und Weise, wie wir heutzutage die eugenische Selektion von nicht erwünschten Föten praktizieren (über 90 Prozent der Wunsch-Kinder werden abgetrieben, wenn sie laut Pränataldiagnostik Trisomie21 haben), während man gleichzeitig so tut, als gäbe es keine eugenische Selektion (offiziell ist nicht die befürchtete Normabweichung der Föten der Grund für diese Abtreibungen,…

  • Wer sind die Bösen und woran erkennt man sie?

    Ich kann „unsere“ Probleme mit der Versorgung von Flüchtlingen oder der Bedrohung durch den IS gerade nicht so wirklich in eine Relation bringen zu den sich zeitgleich abspielenden, aber um so Vieles dramatischeren Problemen, die durch kapitalistische Raffgier verursacht werden: speziell die Umweltkatastrophe am Rio Doce in Brasilien (mehrere Millionen Menschen ohne Trinkwasserversorgung und mit zerstörten Lebensgrundlagen –…

  • Lesetipp: Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung

    Die Diskussion über Abtreibung hat auf feministischer Seite eine Schwachstelle, auf die Kirsten Achtelik mit ihrem Buch „Selbstbestimmte Norm. Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“ hinweist: und war eine, freundlich ausgedrückt, nicht sehr klare Haltung zu eugenischen Argumentationslinien in der Pro-Choice-Haltung. Was in den 1970er Jahren noch offen ausgesprochen wurde – dass es nämlich doch selbstverständlich eine Zumutung…

  • Weibliche Homosexualität und glückliche Frauen

    Was ich an den italienischen Feministinnen so mag ist ihr Talent dafür, Denkbewegungen und Paradigmen auf eine kurze sprachliche Formel zu verdichten, an der sich dann Debatten entzünden und das Denken sich gewissermaßen „einhaken“ kann. Sachen wie „Das Patriarchat ist zu Ende“, „Von sich selbst Ausgehen“, „der Wille zu siegen“ oder „Von der Abwesenheit profitieren“… In…

  • Vom Nutzen langweiliger Blogposts

    Bei 10 nach 8 hat Heike-Melba Fendel Lesenswertes über den Unterschied von Qualität und Erfolg geschrieben. Ich möchte dem noch hinzufügen, dass es aus verschiedenen Gründen auch falsch ist, Erfolg in Klickzahlen und quantitativem Zuspruch zu messen. Denn ob eine Aktion – zum Beispiel ein geschriebener Text – erfolgreich ist, misst sich ja daran, ob das…

  • Gemeinschaftlicher Luxus: das Erbe der Pariser Kommune

    Die Pariser Kommune (1871) ist vor allem für ihr Scheitern bekannt geworden, für die militärischen Auseinandersetzungen, die Barrikaden und natürlich das Blutbad, als französische Regierungstruppen Zehntausende innerhalb von einer Woche niedergemetzelt haben. Mir hat das schon bei der Arbeit an meiner Diss missfallen, wo ich mich mit der Kommune beschäftigte, weil zwei der vier Frauen, deren politische Ideen ich…

  • Silencing the Queen: die Domestizierung der Frauengeschichte

    Schon vor einiger Zeit habe ich dieses Buch über „Geschlechtergerechtigkeit: Herausforderung der Religionen“ gelesen und versäumt, gleich darüber zu bloggen, sondern mir nur Notizen auf dem Handy gemacht. Zwischenzeitlich habe ich das Handy leider in einem Wasserbad versenkt, sodass die Notizen nun weg sind und ich mich nicht mehr an vieles erinnere, außer dass ich die Aufsätze…

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