Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz
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Jetzt im handlichen Quadrat: Das ABC des guten Lebens
Ich bin keine Freundin von Definitionen, denn ich meine, dass Sprache genau davon lebt, dass sie uneindeutig ist. Trotzdem habe ich jetzt zusammen mit acht Denkfreundinnen ein „ABC des guten Lebens“ geschrieben.
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Viva il Kitsch: Jeff Koons, Kunst und Brüste
Ich gehe sehr, sehr selten in Kunstausstellungen, weil mich meistens die Leute und das Ambiente nerven. Dabei mag ich Kunst, aber ich mag keine Museen, keine Vernissagen, keine Kunstbeflissenen. Man darf nix anfassen, man darf nicht lachen – ernsthaft nicht. (Vor einigen Jahren ging ich mit zwei Bekannten aus Brasilien ins Städel, Kunststudentinnen von einer…
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Romeo und Julia: Die Erregung des Verbotenen
„Die Liebe als Überschreitung, außerhalb des Gesetzes, als geächtet: Diese allgemeine Idee überwiegt im gängigen Bewußtsein wie in den literarischen Texten“, schreibt Julia Kristeva in ihren „Geschichten von der Liebe“ (201) über den westlichen Liebesdiskurs, und natürlich nimmt sie als Beispiel die wohl bekannteste Geschichte von „verbotener Liebe“: Romeo und Julia. Hunderte, Tausende und Abertausende…
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Liebe Atheist_innen, wir müssen reden
Zum allgegenwärtigen Gesprächsthema Vorhaut-Beschneidungen hätte ich noch ein hübsches Fundstück beizusteuern, das ich am Freitag im Stift Melk gesehen habe: Es ist eines von 16 Altarbildern eines Flügelaltars von Jörg Breu dem Älteren aus dem Jahr 1502 und zeigt die Beschneidung von Jesus. Besonders nett finde ich, wie der kleine Racker mit einem roten Apfel…
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Alles, was ich machen muss, ist nichts kaputt
Seit der unvergleichliche Kwai Chang Caine in einer Kung Fu-Folge neulich die Frage „What are your ambitions?“ mit einem schlichten „I have no ambitions“ beantwortete, geht mir das im Kopf herum. Keine Ambitionen haben. Yeah. Wie schön.
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Wenn Markenexperten unsanft geweckt werden
Ist es ein Trend? Ich glaube schon. Gerade mal einen Tag hat es gedauert, bis die Lufthansa ihre dümmliche Super-Women-Partnercard-Aktion wieder einstellen musste, nachdem Anatol Stefanowitsch vorgestern darüber gebloggt hat, Anke Domscheit-Berg dann über Twitter die Medien aufforderte, darüber zu berichten, und sich die Nachricht dann in gewohnter Geschwindigkeit über Blogs, Tweets und Zeitungsartikel durchs Internet…
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Alltäglicher Wahnsinn: Das Leben einer berufstätigen Mutter
Eines der größten Mysterien unserer Zeit ist für mich die Tatsache, dass immer noch so viele Kinder geboren werden. Seit ich mich vor ein paar Jahren intensiver mit dem demografischen Wandel beschäftigt habe, ist mir klar geworden, dass die Kinderzahlen pro Frau keineswegs ständig sinken, wie als Annahme immer so im Zeitgeist herumwabert. Im Prinzip…
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