Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz
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Kein Bock mehr
Nachdem ich gerade diesen schönen Erklärbär-Artikel von Anatol Stefanowitsch gelesen habe, möchte ich dem Thema über die ermüdenden Auseinandersetzungen zur Frage „Ist Diskriminierung wirklich so schlimm oder warum versteht Ihr keine Witze“ gerne noch einen Aspekt hinzufügen, der mir seit einer Weile im Kopf herumgeht. Und zwar die Ermüdungserscheinungen, die ich in letzter Zeit immer…
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Parteipolitik, Lobbyismus, kommerzieller Journalismus – that’s why nix funktioniert
Beim Frühstück las ich die taz von gestern und darin einen Artikel über familien- und ehebezogene Sozialleistungen, für erstere gibt der Staat 123 Milliarden, für letztere 73 Milliarden aus, überwiegend Ehegattensplitting.
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Jetzt im handlichen Quadrat: Das ABC des guten Lebens
Ich bin keine Freundin von Definitionen, denn ich meine, dass Sprache genau davon lebt, dass sie uneindeutig ist. Trotzdem habe ich jetzt zusammen mit acht Denkfreundinnen ein „ABC des guten Lebens“ geschrieben.
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Viva il Kitsch: Jeff Koons, Kunst und Brüste
Ich gehe sehr, sehr selten in Kunstausstellungen, weil mich meistens die Leute und das Ambiente nerven. Dabei mag ich Kunst, aber ich mag keine Museen, keine Vernissagen, keine Kunstbeflissenen. Man darf nix anfassen, man darf nicht lachen – ernsthaft nicht. (Vor einigen Jahren ging ich mit zwei Bekannten aus Brasilien ins Städel, Kunststudentinnen von einer…
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Romeo und Julia: Die Erregung des Verbotenen
„Die Liebe als Überschreitung, außerhalb des Gesetzes, als geächtet: Diese allgemeine Idee überwiegt im gängigen Bewußtsein wie in den literarischen Texten“, schreibt Julia Kristeva in ihren „Geschichten von der Liebe“ (201) über den westlichen Liebesdiskurs, und natürlich nimmt sie als Beispiel die wohl bekannteste Geschichte von „verbotener Liebe“: Romeo und Julia. Hunderte, Tausende und Abertausende…
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Liebe Atheist_innen, wir müssen reden
Zum allgegenwärtigen Gesprächsthema Vorhaut-Beschneidungen hätte ich noch ein hübsches Fundstück beizusteuern, das ich am Freitag im Stift Melk gesehen habe: Es ist eines von 16 Altarbildern eines Flügelaltars von Jörg Breu dem Älteren aus dem Jahr 1502 und zeigt die Beschneidung von Jesus. Besonders nett finde ich, wie der kleine Racker mit einem roten Apfel…
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Alles, was ich machen muss, ist nichts kaputt
Seit der unvergleichliche Kwai Chang Caine in einer Kung Fu-Folge neulich die Frage „What are your ambitions?“ mit einem schlichten „I have no ambitions“ beantwortete, geht mir das im Kopf herum. Keine Ambitionen haben. Yeah. Wie schön.
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