Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz
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Herr Vetter und Herr Freud
Die Sache mit Ariane Friedrich, die auf ihrer (inzwischen gelöschten) Facebook-Seite einen Mann, der sie mit übergriffig-sexualisierten Mails belästigt hatte, öffentlich gemacht hatte, ist ja eigentlich inzwischen durch, aber dann doch nicht. Udo Vetter hat nämlich auf der Republica einen Vortrag darüber gehalten, was man im Internet darf und was nicht. Sein erstes Beispiel ist Ariane…
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Dekoration und Reichweite. Oder: Was ist Relevanz?
Relevanz bemisst sich nicht an Klick-Zahlen: Ein Blogpost, der zwei Leute zum Umdenken anregt, ist objektiv „relevanter“ als einer, der zwanzigtausend in ihrer Meinung bestätigt….
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Der Matriarchats-Diskurs in der Frauenbewegung
Gab es in früheren Zeiten ein Matriarchat, also Gesellschaften, in denen Frauen nicht als zweitrangige, über den Mann definierte Wesen galten, sondern im Zentrum standen? Oder handelt es sich dabei um einen Wunschtraum heutiger Feministinnen, um eine Rückprojektion? Sind Matriarchats-Theorien – die ursprünglich ja von männlichen Denkern wie Bachofen geprägt wurden – eine Hilfe oder…
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Bücher von Freundinnen. Heute: Ein Fette-Leute-Krimi
Bei der Frage, welche Romane ich lesen soll, spielt eine immer größere Rolle, ob ich die Autorin kenne oder ob ich jemanden kenne, die die Autorin kennt. Dank Internet kann man ja heute ziemlich viele Leute kennen, und wenn man selbst irgendwie „was mit schreiben“ macht, lernt man im Lauf der Zeit bei Twitter und…
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Wie das Betreuungsgeld für mich doch noch zum Aufreger wurde
Das Betreuungsgeld, von dem derzeit so viel die Rede ist (also dass Familien, die ihre Kinder nicht in die Kita schicken, einen monatlichen Geldbetrag bekommen sollen) ist für mich eigentlich nicht so der Aufreger. Ich verstehe auch nicht, warum das von manchen zur feministischen Bekenntnisfrage hochgejazzt wird. Der Trend zu einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz von öffentlicher…
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Um es nochmal klar zu machen: Kristina Schröder hat recht
Einige Reaktionen auf meinen gestrigen Blogpost zum Antifeminismus von Kristina Schröder veranlassen mich, noch mal was klarzustellen, das möglicherweise im Eifer des Gefechts untergegangen ist: Dass man nämlich mit gutem Gewissen sagen kann, dass Kristina Schröder Recht hat. Bei Facebook zum Beispiel schrieb eine, sie würde die von mir aufgelisteten Zitate anders verstehen, denn: Alle…
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Antifeminismus pur: Warum ich Kristina Schröders Buch nicht lesen werde
Ich habe mir ein Rezensionsexemplar von Kristina Schröders Buch „Danke, emanzipiert sind wir selber!“ bestellt, weil ich mich gerne und regelmäßig auch mit den politischen Ideen von Menschen beschäftige, die andere Positionen vertreten als ich. Dass ich mit der Art und Weise, wie Schröder manchmal kritisiert wird, nicht einverstanden bin, hatte ich ja schon mal…
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