Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz

  • Aus dem Scheitern lernen, aber das Richtige

    Aus dem Scheitern lernen, aber das Richtige

    Die Tage gab es zwei Anlässe, um über ein Scheitern von Frauen an der Parteipolitik zu diskutieren. Susanne Gaschke ist als Oberbürgermeisterin von Kiel zurückgetreten (hier ist ihre Rücktrittsrede zum Nachlesen, hier spricht sie in einer Talkshow darüber), und Yasmina Banaszczuk ist aus der SPD ausgetreten (hier ihre Begründung). Ich kenne in beiden Fällen die Hintergründe…

  • Körper 2.0. Die technische Erweiterbarkeit des Menschen

    Wie ist die „technische Erweiterbarkeit des Menschen“, also die Möglichkeit, den biologischen Körper mithilfe von Prothesen, Implantaten und dergleichen zu modifizieren und zu verändern, zu beurteilen? Die Kulturwissenschaftlerin Karin Harrasser wendet sich mit ihrem Essay gegen eine (vor allem seit der Moderne) verbreitete Interpretation, die diese Modifikationen als Verbesserungen oder Weiterentwicklungen des biologischen Körpers verstehen.…

  • Fünf Thesen zu Prostitution

    Angesichts der jüngsten Debatten rund um das Thema Prostitution habe ich mal fünf Punkte aufgeschrieben, die mir in diesem Zusammenhang wichtig erscheinen und mir bei den Diskussionen fehlen. Sie beziehen sich ausschließlich auf die freiwillige Prostitution, also nicht auf Zwangsprostitution und Menschenhandel, was ein völlig anderes (und, nebenbei, wichtigeres) Thema ist. Aber bei der Ablehnung…

  • Wie ich zu einer unfreundlichen Person wurde

    Wie ich zu einer unfreundlichen Person wurde

    Dieses Buch beginnt mit einer Erzählung von Nicole von Horst. Sie beschreibt, wie sie bei einem abendlichen Spaziergang zwei Männer kennenlernte, wie sie sich ihnen freundlich zuwandte (obwohl sie eigentlich gar keine Lust auf Gesellschaft hatte), und wie dann diese Begegnung leider später umkippte in eine typische #Aufschrei-Geschichte. Nichts wirklich Gefährliches ist passiert, aber die…

  • Information und Wissen: Nochmal über Journalismus

    Information und Wissen: Nochmal über Journalismus

    In meinem letzten Post schrieb ich, dass der Kern des Journalismus im Recherchieren bislang nicht verfügbarer Informationen liege, und dass ich deshalb der Meinung bin, Journalismus sei gesellschaftlich nützlich und solle aus allgemeinen Ressourcen ermöglicht werden. Haha, wie naiv. Kurz darauf kam nämlich dieser Link herein, ein Text von Henry Farrell, der sagt, die Bedeutung von…

  • Brauchen wir noch Journalismus?

    Brauchen wir noch Journalismus?

    Ob wir noch Journalismus brauchen? Wo wir doch jetzt das Internet haben? Das war die Frage bei einem Panel der Medientage München, an dem ich gestern teilgenommen habe. Aus diesem Anlass habe ich nochmal etwas systematischer über diese Frage nachgedacht. Und bin zu dem Schluss gekommen: Ja, wir brauchen Journalismus. Stellt sich nur die Frage,…

  • Mein Sabbat-Experiment, zweiter Teil

    Mein Sabbat-Experiment, zweiter Teil

    Kürzlich schrieb ich an dieser Stelle, warum ich vor einigen Monaten ein „Sabbatexperiment“ gestartet habe und wie genau es funktioniert. Hier nun die versprochene Bilanz. Das erste, was mir klar wurde, war, dass einen Tag pro Woche „nichts Profanes zu tun“ zur Folge hat, dass man an den anderen Tagen „mehr Profanes“ tun muss, es…

  • Für mehr anarchistische Theorie

    Für mehr anarchistische Theorie

    Vorgestern stellte Philippe Kellermann im Rahmen der Frankfurter Gegenbuchmasse sein Buch „Anarchismusreflexionen“ vor. Darin versammelte er Gespräche mit elf Personen (unter anderem mit mir) über den Anarchismus, und zwar vor allem unter der Perspektive, was an anarchistischer Theorie heute noch brauchbar ist, wo Fehler liegen und so weiter. Bei der Debatte ging es unter anderem auch…

  • Rope of Solidarity – ein Film über Brustkrebs und Bergsteigen

    Rope of Solidarity – ein Film über Brustkrebs und Bergsteigen

    Brustkrebs und Bergsteigen – es dürfte schwierig sein, zwei Themen zu finden, die mich weniger interessieren, mit denen ich weniger persönliche Emotionen oder Erfahrungen verbinde. Ehrlich gesagt habe ich mir den Film nur angeschaut, weil die Regisseurin, Gabriele Schärer, eine politische Freundin ist und vor elf Jahren einen wunderbaren Film über „Die schönste Revolution des…

Auf dem Laufenden bleiben?