Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz

  • Philosophie des Körpers

    Philosophie des Körpers

    Michela Marzano, Philosophieprofessorin in Paris, hat ein Buch geschrieben über die „Philosophie des Körpers“ – ein wichtiges Thema. Die gängigen Philosophen haben hat ja seit den alten Griechen mit einem Dualismus von Körper und Geist gearbeitet, eine Unterscheidung und Gegenüberstellung, die selbst dann, wenn sie problematisiert wurde, doch im Fokus des Interesses stand: der Körper…

  • Nazismus und Popkultur

    Nazismus und Popkultur

    Der dritte Band von Georg Seeßlens Reihe „Sex-Fantasien in der Hightech-Welt“ liegt noch ungelesen auf meinem Stapel, da kommt schon die nächste Serie von Büchern mit Analysen zur Popkultur. Der Autor, dessen Blog den schönsten aller Blogtitel hat und dem man hier auf dem Sofa von Elke Brüns beim druckreifen Sprechen von Schachtelsätzen zuschauen kann, hat…

  • Das Internet kommt viel langsamer als gedacht

    Wie verändert das Internet die Gesellschaft? Unsere Vorstellungen von Privatsphäre, den öffentlichen Diskurs, das Publizieren zum Beispiel? Momentan beobachte ich in Netzdiskussionen öfter mal so eine gewisse Enttäuschung darüber, dass sich nach den euphorischen Hoffnungen des Anfangs doch nicht allzu viel verändert hat. Dass zum Beispiel Blogs nicht das gebracht haben, was man sich von…

  • Warum ich das Wort „Schmarotzer“ liebe

    Nach meinem gestrigen Post gab es wieder viele Reaktionen auf meine unbekümmerte Verwendung des Wortes Schmarotzer. Das war ja ein Selbstzitat: Schon vor einiger Zeit habe ich das Wort „Internetschmarotzer_innen“ erfunden, für diejenigen Leute, die nur Sachen aus dem Internet herausholen und nichts reinschreiben. Schon damals war in den Kommentaren heftig darüber diskutiert worden, ob…

  • Internetlektüreschmarotzer!

    Im Zusammenhang mit dem Ende des Google Readers wurde häufig die Frage gestellt, wofür man Reader denn überhaupt noch braucht, wo wir doch inzwischen unsere Tageslektüre über die Timelines der sozialen Netzwerke bekommen. Viele haben gesagt, sie hätten zwar einen Reader, würden aber nur selten darin lesen, weil sie ihre Lesekapazität schon mit Facebook- oder…

  • Grundeinkommen und Sorgearbeit, Update.

    Wer nach meinem neulichen Rant zum Thema „untaugliche Argumente für ein Grundeinkommen“ noch bezweifelt hat, dass Teile der Grundeinkommensbewegung tatsächlich meinen, die Sorgearbeit würde dann ja umso besser in Zukunft von den Frauen gemacht werden können, und die dürften sich dann sogar darüber freuen, weil sie ja das Grundeinkommen hätten, braucht nur mal diese Sendung des…

  • Sexuelle Übergriffe und das Internet

    Gerade lese ich diese Geschichte in der FAZ und raufe mir die Haare: Eine Reporterin hat sich in für Kinder konzipierten Chats und Foren als Mädchen ausgegeben und war ausnahmslos nach wenigen Minuten mit sexuellen Belästigungen und Übergriffen konfrontiert. Was kann man dagegen machen? Na klar, das Internet kontrollieren, Vorratsdatenspeicherung, trallala. Schuld daran, dass man den…

  • Offene Orte, an denen alles gesagt werden kann, gibt es nicht

    Offene Orte, an denen alles gesagt werden kann, gibt es nicht

    Was ich am Bloggen und den daraus entstehenden Diskussionen so besonders liebe ist, dass das mein Denken in Trab hält. Die Kommentardebatte über meinen vorvorgestrigen Post über Facebook und Zensur zum Beispiel hat seither in meinem Kopf gegärt. Und hat sich dabei verbunden mit einigen anderen Diskursen in der letzten Zeit, die sich ebenfalls um das…

  • Das dumme Gerede von Zensur

    Dem Journalisten Jürgen Domian wird „angst und bange“ um die Meinungsfreiheit, weil Facebook – versehentlich, wie der Konzern inzwischen mitgeteilt hat – einige seiner Posts gelöscht hat. Unheilsschwanger fragt er in die Runde seiner über 70.000 Facebook-Fans: „So etwas darf man nicht mehr schreiben? Hier schon übt Facebook Zensur aus?“ Und natürlich wurde Domians demokratiebesorger Aufschrei massenweise…

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