Heut gibt’s was für die Ohren

Hallo Ihr Lieben, ich möchte euch auf zwei Audios aufmerksam machen, die von mir heute ins Netz kamen:

Das Schweizer Radio interviewte mich fast eine halbe Stunde lang über Victoria Woodhull, die amerikanische Präsidentschaftskandidatin von 1872, deren Biografie ich geschrieben habe. Super Frau, und ich finde, in dem Interview ist alles wichtige ganz gut zusammengefasst.

Außerdem haben Benni und ich heute wieder gepodcastet: Besondere Umstände, Episode 22, handelt von – einer kleinen Podcast-Bilanz (wir senden seit vier Jahren), Fußball-Nationalismus und Rechtsruck, von AfD bis zur US-amerikanischen Präsidentschaftswahl und der Frage, ob es nicht vielleicht gut ist, wenn Politik sich wieder mehr polarisiert (unter anderem erwähne ich Chantal Mouffe, nuschle dabei aber so, dass man es eigentlich nicht verstehen kann), außerdem über Twitter (wo Benni immer noch nicht ist) und Snapchat (was Antje grade liebt), sowie über Künstliche Intelligenz. Hier ist der Link.

3 Gedanken zu „Heut gibt’s was für die Ohren

  1. @Antje Schrupp

    „Fußball-Nationalismus und Rechtsruck, von AfD bis zur US-amerikanischen Präsidentschaftswahl und der Frage, ob es nicht vielleicht gut ist, wenn Politik sich wieder mehr polarisiert “
    das gibt mir mehrfach zu denken:
    1. bedeuten deine Worte, dass „Politik sich“ zuwenig oder nicht „mehr polarisiert “ – Dem stimme ich zu, schliesslich kennen wir alle das zwangsläufige Ergebnis von solcher Muttis schlecht identifizierbaren Eintopfpolitik: von Pegida bis AfD
    2. „-Ismen“ sind keinesfalls „rechts“ oder deren Erfindungen, allen gemeinsam ist die absurde Zuspitzung auf den einen absoluten Kernaspekt, was i.d.R. das Aufgreifen und die Zuwendung desselben selbst durch an sich sympathisierende mehrheitliche Gruppen nicht nur be- sondern verhindert.
    Nationalismus ist eine solche irrelevante Alleinstellung eines Kerngedanken und abzulehnen, waas aber leider mit der NATION und der Nationalmannschaft und der Nationalflagge usw. usw. nicht die Bohne zu tun hat, das bringen nur sehr simpel gestrickte Gemüter so zusammen, das ORIGINAL und den überbordenden -Ismus dazu. Kann es sein, dass auch dir da was durchgeschlüpft ist? Es soll auch andere -Ismen geben …
    Ich halte von der „Voran- und Alleinstellung “ nichts, erst recht nicht als Gegensatz zu anderem.
    und last not least:
    3. Rechts, Rechtsruck:
    Wenn wir uns ehrlich betrachten, uns alle, haben wir ALLE etwas davon an und in uns: Das Bewahren wollen von … – das allerdings konkret grosse Vielfalt zeigt.
    Das hier gemeinte „Rechte“ ist ein fester Bestandteil aus der Mitte unserer (jeder) Gesellschaft und wird immer dann spiessig oder affektartig dominant, wenn es zu viele gleichzeitig betrifft, die „als Menschen mit bösen Herzen“ in das ach so christlich nächstenliebende gesellschaftliche Aus geschoben werden, sollen.
    Weder „Links“ noch „Rechts“ noch das dazwischen wabernde „Liberale“ haben ein natürliches Anrecht auf Demokratie in ihrem jeweiligen Verständnis gepachtet, denn mithilfe dieser, nur mit dieser, ist der friedliche gesellschaftliche AUSGLEICH in der Gesamtheit der Gesellschaft herstellbar: Als DIE Aufgabe aller Politiker, so sie keine Antidemokraten sind.
    Erfolgt das nicht – dann TRUMP TRUMP TRUMP, auch wenn er nicht gewählt werden sollte (wie Hofer) bleibt uns das dann SO erhalten, als: Neuer -Ismus ….
    Sorry Antje, aber angesichts des Fortschreitens der allgemeinen politischen Rat- und Hilflosigkeiten, die mit erst nun konzertierten ebenso falschen weil hilflosen spaltenden Kampagnen übertüncht oder mit MACHT beseitigt werden sollen, ist es wohl an der (höchsten) Zeit, auf Ursachen und dilletantische Brandbeschleuniger in dieser Entwicklung deutlich zu verweisen, weil sie den AUSGLEICH sogar endgültig blockieren können.
    Ausser den Christen sollen auch „Rechte“ nur Menschen sein, oder nicht?
    Kein Maximal-Ismus für Keinen!

  2. @Antje Schrupp schreibt: 18. Juni 2016 um 17:22

    „Hast du den podcast gehört?“
    Eigentlich wollte ich kess fragen: Welchen?
    Das streiche ich und antworte artig: Jein.
    Gehört – das Meiste,
    verstanden (akustisch) fast nichts, da
    generell zu leise, wenn Benny redet, kichert Antje dazwischen wie zur Geburtstagsfeier, Antje nuschelt so vor sich hin (trotz 4 Jahre podcast – ?) und alles schwankt erheblich in der Qualität.
    Es half auch nicht, die (bei mir mögliche) Maximallautstärke ein zu stellen, das Problem wurde nur – lauter …
    Und ja, ich habe ihn hören wollen, sogar vorher, aus Neugier

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