Kategorie: Arbeit und Geld

  • Elon Musk vs. Napoleon, moneywise

    Funfact. Heute las ich, dass nach der Annektion linksrheinischen Gebiete des Deutschen Reichs durch Napoleon es zwischen 1803 und 1813 zu einer erheblichen Vermögensumschichtung kam. Und zwar enteignete der französische Staat rund 14.000 teils sehr große Kirchen- und Adelsgüter und versteigerte sie dann unter der Bevölkerung. Da die Güter am Stück versteigert wurden, konnten nur…

  • Später in die Rente, warum nicht!

    Vor zwanzig Jahren habe ich mich ein paar Jahre lang sehr intensiv mit dem demografischen Wandel beschäftigt (und u.a. ein Buch darüber geschrieben: „Methusalems Mütter“). Schon damals habe ich dafür plädiert, das Renteneintrittsalter zu erhöhen. Denn die Lebenserwartung steigt einfach so stark, dass das traditionelle Rentensystem dafür nicht ausreichen kann. Es ist mathematisch und auch…

  • #Antje las ein Buch, beziehungsweise eine ganze Reihe neuer Bücher

    Liebe Blog-Abonnent:innen, ich gestehe, ich habe vergessen, die letzten Bücher-Youtubes auch hier zu posten, obwohl einige von euch sich das ausdrücklich gewünscht hatten, daher hier nun ein Sammelpost über meine letzte Lektüreerfahrungen:

  • Erbrecht abschaffen!

    Angeblich leben wir ja in einer Gesellschaft, in der alle die gleichen Chancen haben, in der es gerecht zugeht, in der das Individuum zählt und nicht der Clan, zu dem jemand gehört – schön und gut, aber was dem vollkommen entgegensteht, ist das Erbrecht. Seit ich im Rahmen meiner Dissertation vor 30 Jahren realisierte, dass…

  • Für eine neue Corona-Strategie: Zero Covid!

    Die gegenwärtige Strategie Europas im Umgang mit Corona ist krass gescheitert. Seit einem Jahr fast liegt das Kultur- und Sozialleben brach, seit drei Monaten haben wir einen Labber-Lockdown, der allerdings bestimmte Wirtschaftsbereiche ausnimmt. Während alle sich beschränken, können Arbeitgeber weiter nach Gutdünken ihre Arbeiter:innen und Angestellten der Infektionsgefahr aussetzten. Gleichzeitig haben wir in Europa Abertausende…

  • Manifest: Perspektive Care-Gesellschaft

    Das Thema Care ist momentan ja vielen Menschen ins Bewusstsein geschwappt, und das ist gut so. Entsprechend viele Texte/Manifeste etc… dazu gibt es, viele davon unterstütze ich auch als Erstunterzeichnerin. Aber dieses hier aus der Schweiz finde ich besonders gut und möchte es euch daher auch ganz besonders ans Herz legen; Plädoyer für eine Erneuerung…

  • Wirtschaft ist Care, aber Care ist mehr als Wirtschaft

    Heute ist Equal Care Day, gestern Abend schon gab es dazu im Frankfurter Mousonturm eine Auftaktveranstaltung, organisiert von Beate Wörner vom Frauenreferat der Stadt, unter dem Titel „Sie nennen es Liebe, wir nennen es unbezahlte Arbeit“. Wir hörten einen Ausschnitt aus dem grandiosen Hörspiel „Who Cares“ des Künstlerinnenkollektivs Swoosh Lieu, das ihr euch hier auch…

  • Strandlektüre zum Thema Grundeinkommen

    Ich gebe zu, dass ich lange sehr skeptisch gegenüber dem Projekt „Mein Grundeinkommen“ war. Finanziert aus privaten Spenden werden dabei Ein-Jahres-Grundeinkommen von 1000 Euro pro Monat verlost, also 12.000 Euro pro Gewinner*in. Ich hielt das für Effekthascherei, mich machte skeptisch, dass die Medien sich so darauf stürzten, obwohl es doch gar kein richtiges Grundeinkommen ist…

  • Die Prinzessinnenlinie. Gedanken zur Gentrifizierung von Veranstaltungen.

    Sammelmappe hat in ihrem Blog heute darüber geschrieben, warum sie nächstes Jahr nicht zu den Tagen der deutschsprachigen Literaur nach Klagenfurt fährt: Der Anstieg der Preise, der in keiner vernünftigen Relation mehr zum Anlass steht. Es gibt da so eine dünne Prinzessinnenlinie, die ich nicht überschreiten mag. Da könnt ihr euren Glitzer halt für Euch behalten.…