Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz

  • Anarchismus und Geschlechterverhältnisse

    Anarchismus und Geschlechterverhältnisse

    Philippe Kellermann hat ein Buch herausgegeben über „Anarchismus und Geschlechterverhältnisse“ – Teil 1 (ein zweiter ist offenbar zu erwarten). Ich habe dafür noch einmal ausführlich das Thema „Feminismus und die Politik von Frauen in der Pariser Kommune“ aufgeschrieben, aber es gibt außerdem zahlreiche andere lesenswerte Texte in dem Band. In diesem Blog habe ich ja schon öfter…

  • Heut gibt’s was für die Ohren

    Hallo Ihr Lieben, ich möchte euch auf zwei Audios aufmerksam machen, die von mir heute ins Netz kamen: Das Schweizer Radio interviewte mich fast eine halbe Stunde lang über Victoria Woodhull, die amerikanische Präsidentschaftskandidatin von 1872, deren Biografie ich geschrieben habe. Super Frau, und ich finde, in dem Interview ist alles wichtige ganz gut zusammengefasst. Außerdem…

  • Warum es nicht „binär“ ist, wenn ich von Frauen und Männern spreche

    Warum es nicht „binär“ ist, wenn ich von Frauen und Männern spreche

    Immer wenn ich mit jüngeren Feminist_innen diskutiere, dauert es nicht lange, und es kommt die Frage, ob meine Art, über Frauen und Männer zu sprechen, nicht „binär“ wäre. Ich möchte hier einmal aufschreiben, warum ich das nicht finde. Ein „binäres“ Verständnis von Geschlecht geht ja davon aus, dass es genau und nur zwei Geschlechter gibt,…

  • Elternschaft muss freiwillig sein! Warum es für Väter ein Opt-Out geben sollte

    Kürzlich sprach ich bei einem Thementag des Elternreferats des AstAs an der Uni Mainz über das Schwangerwerdenkönnen, und in der anschließenden Diskussion sorgte eine Fragestellung für Kontroversen, die ich so nicht erwartet hätte: Ob es für Väter (beziehungsweise für die Männer, mit deren Sperma eine Frau schwanger geworden ist) die Möglichkeit eines „Opt-Out“ geben sollte. Irgendwo hatte ich…

  • Die Feministin und ihre patriarchalen Traditionen

    Die Feministin und ihre patriarchalen Traditionen

    Wie gehen wir als Feministinnen mit den patriarchalen Traditionen und Kulturen um, in denen wir (fast alle) aufgewachsen sind? Diese Frage stellt sich immer wieder mal. Mir wurde sie explizit bei einer Veranstaltung kürzlich gestellt, bei der es um Geschlechtergerechtigkeit in Christentum und Buddhismus ging, wobei ich den christlichen Part auf dem Podium übernommen hatte.…

  • Wie man „Sexismus in bestimmten Einwanderermilieus benennen kann“

    Allen, die Sexismus bekämpfen möchten, ohne dabei auf rassistische Stereotype zurückzugreifen, wird in letzter Zeit regelmäßig vorgeworfen, wir würden Sexismus verharmlosen, der von nicht-deutschen Männern begangen wird. Denn, so die Unterstellung: Wenn man einen Migranten für sexistisches Verhalten kritisiert, wird man ja von unseresgleichen sofort als Rassist beschimpft. Wenn so eine Behauptung von Rechtsaußen kommt, ist das zu erwarten…

  • Twitter, Rom und die Entstehung des Kapitalismus

    Besondere Umstände, Episode 21: Benni und ich haben diese Woche wieder gepodcastet, mit interessanten Themen, wie wir finden :)) Klickst du hier!

  • Ist Leihmutterschaft Arbeit?

    Im Zusammenhang mit meinem kleinen Projekt des Nachdenkens übers Schwangerwerdenkönnen ist ein besonders wichtiges Thema das der Biotechnologie. Schwangerwerdenkönnen ist ja längst nicht mehr einfach die Art und Weise, wie Menschen sich reproduzieren. Es ist auch seit langem ein Feld juristischer, moralischer und sozialer Aushandlungsprozesse, die sich hauptsächlich um die Frage drehen, wie Kulturen die…

  • Hic sunt leones. Oder: die Grenzen des Paradieses.

    Ich denke aus gegebenem Anlass seit einer Weile über Grenzen nach und die Frage, welche ideengeschichtliche und symbolische Funktion sie haben. Wir sind heute oft versucht, das Vorhandensein von territorialen Grenzen für etwas Selbstverständliches und Naturgegebenes zu halten. Aber mir scheint die Idee, die Erde (die doch offensichtlich niemandem „gehört“, sondern Lebensraum aller ist) in…

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