Notizen zur Arbeit der sexuellen Differenz
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Das Ende der Demokratie, wie wir sie kannten
Dass es schlecht um „die Politik“ steht, so wie wir sie bisher kannten, ist inzwischen ein offenes Geheimnis. Vergangenes Wochenende nahm ich an einer Tagung zum Thema „Sprache und Politik“ in der Evangelischen Akademie Bad Boll teil. Während der drei Tage wurden immer wieder die gegenseitigen Zwänge, die Medien und Repräsentationspolitik aufeinander ausüben, thematisiert: Politikerinnen…
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In Italien gibt es ein neues „Sottosopra“
In diesen Tagen veröffentlichen die Frauen des Mailänder Frauenbuchladens ein neues „Sottosopra“. Mit diesen programmatischen Flugschriften (Sottosopra heißt in etwa: „drunter und drüber“ oder auch: „das untere nach oben bringen“) mischen sie sich schon seit Jahren immer wieder in den politischen Diskurs ein, etwa mit dem „grünen“ Sottosopra (Mehr Frau als Mann) oder dem „roten“ Sottosopra…
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Auch unter Linken ist die Bedürftigkeit der Menschen ein Tabuthema
Er hält sich hartnäckig, der Mythos von der Eigenverantwortlichkeit. Nicht nur neoliberale Leistunsträger-Ideologie, sondern auch die linke Kritik an sozialer Ungleichheit setzt immer noch auf den autonomen Selbstversorger-Mann/Mensch als Modell für das, was wir uns unter gelungenem Menschsein vorzustellen haben. „Menschen müssen von ihrer Arbeit leben können“ heißt es zum Beispiel in einer kirchlichen Stellungnahme oder, wie in einem…
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„Die Liebe der Frauen zur Freiheit hat die Welt verändert“: Zehn Jahre Flugschrift
Auf das zehnjährige Jubiläum des Büchleins „Liebe zur Freiheit – Hunger nach Sinn. Flugschrift über Weiberwirtschaft und den Anfang der Politik“ haben dreißig Frauen aus verschiedenen feministischen Kontexten am Wochenende in den Räumen des Rüsselsheimer Christel Göttert-Verlags angestoßen. Im Rahmen einer Tagung des Online-Forums www.bzw-weiterdenken.de zum Thema „Sichtbar und einflussreich, ohne sich anzupassen“ (über die demnächst noch…
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Put aside – Herrschaftszeiten!
Hier mal eine Buchbesprechung als Video. Hatte heute keine rechte Lust, das aufzuschreiben. Es geht um Friederike Gierst (Hg): Herrschaftszeiten. Vom Leben unter Männern, Dumont 2009. Was meint Ihr: Soll ich das öfter mal so machen? Oder wollt Ihr lieber lesen? Würde mich interessieren.
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„Eine neue Praxis des Philosophierens“
Eben habe ich zufällig gesehen, dass es ein Video gibt, auf dem Chiara Zamboni, eine der Mitbegründerinnen der philosophischen Gemeinschaft Diotima an der Universität von Verona, erklärt, wie Diotima entstanden ist und welche Entwicklung dieser Richtung des italienischen Feminismus seither genommen hat. Die Frauen von Diotima sind ja durch persönliche Kontakte und durch ihre Bücher, die…
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So viele Frauen, damals…
Gerade habe ich das Buch „Hammerstein oder Der Eigensinn“ von Hans Magnus Enzensberger ausgelesen. Es ist ein sehr interessantes Buch, es geht um den Chef des Deutschen Heeres, General Kurt von Hammerstein-Equord, der ein Gegner des Nationalsozialismus war und 1934 deshalb zurückgetreten ist. Es geht um die ambivalenten Diskussionen im Militär und unter Adligen darüber,…
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Mehr Frauen in verantwortliche Stellungen!
Kürzlich schickte mir eine Freundin folgende Postkarte: Das DDR-Propagandaplakat „Mehr Frauen in verantwortliche Stellungen“, entworfen von Gerhard Schlundt, aus dem Jahr 1948. Kommt mir das irgendwie bekannt vor? Ach ja. „Mehr Frauen in Führungspositionen“ heißt es heute. Es scheint fast ein Ritual zu sein: Immer wenn es „der Wirtschaft“ (also dem, was die…
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von Trotta verfilmt das Leben der Hildegard von Bingen
Eigentlich ist sie eine Regisseurin für politische Themen: Das Leben von Gudrun und Christiane Ensslin hat sie ins Kino gebracht, das von Rosa Luxemburg und den Widerstand der Frauen von der „Rosenstraße“. Da mag es erstaunen, dass sich Margarete von Trotta in ihrem neuesten Film ausgerechnet das Leben einer Nonne vorgenommen hat, noch dazu einer,…
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