Ich habe den Fotobeweis vom Verlag, dass mein neues Buch „Postpatriarchales Chaos und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern“ gedruckt ist, jetzt müssen nur noch erste Bücher es auf dem Postweg bis zu mir schaffen.

Ich freu mich schon auf die Debatten darüber, ob man das so sagen kann, „postpatriarchal“, als ob das Patriarchat wirklich zu Ende wäre und so weiter, aber ich bin trainiert, denn diese Diskussionen habe ich vor dreißig Jahren schon einmal geführt, als die italienische Philosophin Luisa Muraro diese Idee in die Welt gesetzt hat, die Frauen vom Mailänder Frauenbuchladen dann ein Manifest darüber schrieben – und ich das so überzeugend fand (aber viele andere vor allem in Deutschland widersprachen).
Vor einigen Tagen erschien ein wunderschöner kluger Text von Milo Probst über den Mailänder Frauenbuchladen und das Ende des Patriarchats, und auch er ist erstaunt über die in der Tat erstaunliche Aktualität dieser nun eben schon dreißig Jahre alten Debatten. Aber lest selbst.
1998 habe ich Luisa Muraro zu dem Thema befragt und das Interview dann sogar dem Hessischen Rundfunk verkaufen können; glücklicherweise habe ich es im Internet abgespeichert statt auf meinem Computer, deshalb ist es heute noch nachlesbar.
Das ist also sozusagen die Vorgeschichte, mein Sequel über den aktuellen Stand des postpatriarchalen Chaos gibt es dann ab 11. Februar im Buchhandel!

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